Der Osterkaktus (Rhipsalidopsis x graeseri) ist ein
Kakteengewächs, welches ursprünglich aus Brasilien stammt. Ihren Namen
derdankt der Osterkaktus der Tatsache, dass dieser zur Osterzeit blüht.
Seine Blüten sind leuchtend rot bis violett.
Standort
Der Standort sollte halbschattig an einem hellen Fenster
sein. Die direkte Sonneneinstrahlung ist zu verhindern. In seiner
Heimat ist der Osterkaktus ein feuchtwarmes, tropisches Wetter gewohnt,
weshalb Sie die Pflanze keiner permanenten stauenden Wärme aussetzen
sollten. Aus diesem Grund ist auf regelmäßige Frischluft zu achten. Die
Zimmertemperatur sollte in den warmen Sommermonaten knapp unter 20 Grad
Celsius liegen. In den Wintermonaten zwischen November und Januar muss
die Pflanze in einer kühleren Umgebung um die 15 Grad Celsius stehen.
Dies ist notwendig, damit der Osterkaktus die Knospen für das darauf
folgende Jahr entwickeln kann.
Vermehrung
Zur Vermehrung werden Pflanzenteile verwendet, welche bereits
über kleine Wurzeln verfügen. Diese pflanzen Sie in spezielle
Kakteenerde ein.
Pflege
Die Pflanze muss regelmäßig mit abgestandenem Wasser gegossen
werden. Achten Sie dabei darauf, dass sich keine Staunässe bildet, denn
diese wird von der Pflanze überhaupt nicht vertragen. Die Düngung
erfolgt zwischen März und Juni mittels Kakteendünger. Ab dem Monat Mai
hat die Pflanze ihre Ruhepause. In dieser Zeit wird die Pflanze nur
wenig gegossen. In dieser Zeit sollte die Pflanze an einem
halbschattigen Platz stehen, während Sie ab August wieder normal
gegossen und an einen wärmeren Platz gestellt werden kann. In den
Wintermonaten muss der Osterkaktus nur minimal gegossen werden. Das
Ziel liegt in dieser Zeit darin, den Kaktus lediglich vor dem
Vertrocknen zu schützen.