Die auch als Strahlenaralie bekannte Schefflera ist ein Vertreter der Araliengewächse. Sie ist eine in tropischen Gebieten beheimatete Grünpflanze, die in ihrer Heimat, wo sie mit etwa 150 Arten vertreten ist, zu richtigen Bäumen heranwächst. Sie eignet sich jedoch auch sehr gut für die Kultur als Zimmerpflanze, da sie bei schnellem Wachstum sehr robust und pflegeleicht ist. Durch ihre große Blattoberfläche sorgt sie zudem für ein gutes und gesundes Raumklima.
Die Schefflera liebt einen hellen Standort, sollte aber nicht unbedingt in der prallen Sonne stehen: auch indirektes Licht ist ihr angenehm, sofern es nur hell genug ist. Direkte Sonnenbestrahlung sollte nur am Morgen oder am späten Nachmittag zugelassen werden. Steht sie zu dunkel, dann entwickelt sie auf ihrer Suche nach Licht zu dünne und lange Triebe und bekommt gelbe Blätter, die nach und nach abfallen. Das Abfallen von Blättern kann aber auch daran liegen, dass die Pflanze an einem zugigen Standort steht, in diesem Fall sollte sie umgestellt werden.
Die Schefflera sollte besonders während der Wachstumsperiode reichlich gegossen werden, aber vor der nächsten Wassergabe muss die Erde gut austrocknen - freilich nicht für eine zu lange Zeit! Im Winter ist ein einmaliges Wässern pro Woche genug. Das vorzugsweise aus humos-lehmiger Erde bestehende Substrat sollte eine gute Drainage haben, da die Schefflera keine nassen Füße mag: steht sie im Wasser oder wird sie allgemein zu nass gehalten, dann verfärben sich die Blätter dunkel und fallen ebenfalls ab. Bei Wassermangel hingegen beginnen die Blätter, sich einzurollen.
Wird die Schefflera zu langstielig, kann ein kräftiger Rückschnitt der Pflanze neue Kompaktheit und ein stärkeres Wachstum verschaffen. Düngergaben zwischen zeitigem Frühjahr und Spätsommer kräftigen die Pflanze und sorgen für schön glänzende, dunkle Blätter und schnelles Wachstum. Es ist allerdings darauf zu achten, dass die Düngerkonzentration nicht zu stark gerät, da die Triebe der Schefflera sonst gerne vergeilen. Das Umtopfen ist nur alle zwei bis drei Jahre notwendig.
Der größte Feind der Schefflera sind Spinnmilben und Thripse, die besonders dann auftreten, wenn die Pflanze zu wenig Wasser bekommt. Um einem Befall vorzubeugen, empfiehlt es sich, sie einmal wöchentlich mit Wasser unter Zusatz von etwas Kernseife einzusprühen. Sind die Schädlinge aber schon da, dann kann das mindestens zweimal täglich erfolgende Absprühen mit Seifenwasser den Befall meist ohne Verwendung von Schädlingsbekämpfungsmitteln und auf gesunde Art beenden. Werden besonders die Blattunterseiten klebrig, dann deutet dies meist auf einen Befall durch Läuse, meist Schildläuse, hin.
Auch diese können mit Seifenwasser meist sehr erfolgreich bekämpft werden. Die ebenfalls häufiger anzutreffenden Wollläuse sind dagegen am besten durch Betupfen mit reinem Alkohol oder Spiritus zu beseitigen.
Schefflera gedeihen gut bei nicht allzu hohen Zimmertemperaturen, ideal sind Werte zwischen 15° und 18° C, ein Absinken der Temperatur unter 12° C sollte unbedingt vermieden werden.