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Gartengemeinschaft - Zimmerpflanzen - Tassmania (Calathea crocata) Pflege

Tassmania (Calathea crocata) Pflege





Die Tassmania (Calathea crocata), auch bekannt als Korbmarante bekannt, ist eine beeindruckende Zierpflanze, die einen besonders exotischen Akzent setzt. Das edle, dunkle Grün ihrer Laubblätter wird im Januar und Februar von dem knalligen Gelborange der kompliziert gebauten Blüten durchbrochen. Besonders die dunkel violette Unterseite der Blätter mutet sehr interessant an. Aus Südamerika stammend wird diese Art erst seit recht kurzer Zeit als Zierpflanze kultiviert und hat daher noch recht genau der Wildform entsprechende Ansprüche.

Der gewählte Standort sollte in einem hellen Bereich bis Halbschatten liegen. Ausreichend Licht ist unbedingt nötig, ein Schattendasein dagegen wird nicht gut vertragen und führt schnell zu Kümmerwuchs. Wie auch ihre wilden Stammformen als Aufsitzer und Unterwuchs im brasilianischen Urwald wachsen, so verträgt die Tassmania keine direkte Sonneneinstrahlung. Auf pralle Sonne reagiert das Gewächs mit verblassenden, schlappen Blättern, die sich oft nicht wieder erholen.

Empfindlich ist die Tassmania was die Temperatur anlangt. Ein Mittel von konstanten zwanzig bis fünfundzwanzig Grad Celsius bekommt ihr am besten, keinesfalls darf sie langfristig kühler als fünfzehn Grad stehen. Kurze Hitzeperioden kann sie verkraften, wenn sie nicht gleichzeitig mit Trockenheit einhergehen.

Ein weiteres Kriterium des gesunden Gedeihens ist die Wasserqualität. Das Gießwasser darf nicht zu hart sein. In Gebieten, in denen bekanntermaßen stark kalkhaltiges Wasser aus der Leitung kommt, sollte das Gießwasser unbedingt einige Tage abgestanden sein.

Dadurch fällt der Kalk zu großen Teilen aus – er setzt sich ab und bilde am Boden und der Wand der Gießkanne kleine weißliche Blättchen, die dann keinesfalls in den Blumentopf ausgegossen werden dürfen.

Als Substrat bevorzugt die Tassmania wie die meisten Pflanzen ihrer Herkunft leicht saure Erde. Ein neutraler Wert ist akzeptabel, keinesfalls soll der Boden-pH aber im alkalischen Bereich liegen. Die Bodenkrume soll locker und nicht zu durchlässig sein. Spezielle Mischungen für Bromeliengewächse eignen sich sehr gut, müssen aber nicht sein.

Eine Mischung mit Humusanteil und grobem Torf, mit Laub- oder Nadelmulch gemischt bringt ebenfalls bestes Wachstum hervor. Vermehrt wird die Tasmania am besten durch Stockteilung.

Nach intensivem Wachstum im Sommer muss die Pflanze meist ohnehin umgetopft werden. Zur Teilung wird dabei etwa ein Drittel (je nach Wuchsform) des Stockes vertikal abgetrennt, besser vorsichtig gezogen als geschnitten. Die beiden Teile werden mäßig feucht gehalten und bedürfen in der folgenden Zeit intensiver Pflege – nach dem Teilen kommen Schäden durch mangelndes Wasser oder stehende Nässe wesentlich stärker zum Tragen als sonst.

Gedüngt wird von Frühling bis in den Frühherbst, am besten eignet sich ein Flüssigpräparat für Aralien oder Arecacaeen, das dem Gießwassr zugesetzt wird. Während des Winters muss üblicherweise nicht gedüngt werden, doch sollte die Umstellung nicht abrupt sondern stufenweise erfolgen.


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