Sind die eigenen (grünen) Lieblinge von Schädlingen
befallen, heißt
dies nicht automatisch, dass man zur chemischen Schädlingsbekämpfung
greifen muss, denn einige Krankheiten, welche Zimmerpflanzen häufig
befallen, lassen sich mit einfachen Hausmitteln besiegen. Voraussetzung
dafür ist jedoch das rechtzeitige Eingreifen im Anfangsstadium der
Krankheit.
Zimmerpflanzen sind recht häufig von Blattläusen und
Spinnmilben betroffen. So schnell wie diese Schädlinge erscheinen, kann
man diese aber auch wieder entfernen. Dies funktioniert sehr gut, wenn
man die Pflanze mit einem feuchten Tuch abwischt. Falls es sich nur um
vereinzelte Blattläuse oder ähnliche Schädlinge handeln sollte, können
diese natürlich auch direkt mit der Hand entfernt werden.
Handelt es sich um eine größere Pflanze bzw. um eine Pflanze,
welche nur über sehr kleine Blätter verfügt, sollten Sie diese mit
Hilfe der Duschbrause abduschen. Verwenden Sie dafür lauwarmes Wasser
und gießen Sie die Pflanze von der Blattunterseite, weil sich die
Parasiten bzw. eventuell vorhandene Eier dort besonders aufhalten.
Sollten Sie einige, erkrankte Teile Ihrer Pflanze entfernen
bzw. abschneiden ist es wichtig diese direkt in den Müll zu schmeißen
oder diese wahlweise zu verbrennen. Im Kompost besteht die sehr große
Gefahr, dass sich die Schädlinge dort weiter vermehren und dann auch
noch den Garten befallen.
Nachdem Sie Ihre Pflanze von den Schädlingen befreit haben,
sollten Sie das Händewaschen nicht vergessen, denn eine Übertragung des
Schädlings beim Anfassen anderer Pflanzen ist stets möglich.
Wie bereits weiter oben erwähnt, können manche betroffene
Pflanzen bereits die Eier des jeweiligen Schädlings enthalten. Somit
müssen Sie die Behandlung nach circa einem halben Monat wiederholen, um
zu sicherzugehen, dass keine nächste Generation an Schädlingen entsteht.
Blattläuse, Pilze und Mehltau sind die häufigsten
Krankheiten, welche eine Zimmerpflanze betreffen können. Gegen die
Blattläuse hilft vor allem Brennesseljauche. Der Mehltau lässt sich am
besten mit Knoblauch-Tee bekämpfen.
Sie
können mehr Wissen zu diesem Thema beitragen? Wir freuen uns
auf Ihre Tipps: