Eine Zimmerpflanze braucht wie jede andere Pflanze auch,
Wasser zum leben. Ein Wassermangel kann grundsätzlich dann auftreten,
wenn man vergisst die Pflanze zu gießen, oder wenn sich die Pflanze an
einem zu warmen Standort befindet.
Die typischen Schäden erkennt man vor allem dann recht
häufig, wenn man aus dem Urlaub wiederkommt, und in dieser Zeit auf
niemanden zurückgreifen konnte, der sich um die Pflanzen kümmerte.
Vertrocknete und verwelkte Blätter sind die bekanntesten Symptome des
Wassermangels.
Je nach Ausmaß bzw. Dauer in der die Pflanze kein Wasser
erhalten hat, kann auch die ganze Wurzel ausgetrocknet sein. Neben den
Blättern sind es auch die Blüten, welche im Falle eines Wassermangels
„den Kopf hängen lassen“.
Die Vertrocknung der Pflanze entsteht bei fehlender
Wasserzufuhr dadurch, weil diese keine Möglichkeit mehr hat, Nährstoffe
aus dem Boden zu ziehen. Die Pflanze ist daraufhin nicht mehr dazu in
der Lage, Kohlendioxid aus der Luft aufzunehmen.
Grundsätzlich sind alle Pflanzen bei einem Wassermangel
gefährdet, jedoch gibt es einige Pflanzenarten, welche dies nur über
einen sehr kurzen Zeitraum überleben.
Um eine Pflanze zu retten, deren Wurzeln bereits
ausgetrocknet sind, sollten Sie deren Wurzeln tief in einen Eimer
Wasser tauchen. Anschließend lassen Sie das überflüssige Wasser
ablaufen, damit nicht die Gefahr besteht, dass die Wurzeln anfangen zu
faulen. Von nun an müssen Sie die Pflanze behutsam täglich in geringen
Mengen gießen und außerdem die Pflanze mit zimmerwarmen Wasser
besprühen. Verwenden Sie dafür kein kaltes Wasser!