Die Schafgarbe gehört zu den Pflanzen, die dafür bekannt sind, wild auf Wiesen oder an Wegrändern zu wachsen. In der Medizin gilt die häufige Wiesenstaude zudem als entzündungshemmend, krampflösend, adstringierend und mit vielen anderen Eigenschaften besetzt. Neben der Verwendung in Blumensträußen und als Verwendung für Insekten zählt die Pflanze auch zu den essbaren Gewächsen. Doch welche Teile können bedenkenlos verzehrt werden?
Welche Teile der Schafgarbe sind essbar?
Sie können sowohl die Blätter der Schafgarbe bedenkenlos genießen als auch die Blüten für verschiedene Zubereitungen benutzen. Letztere werden in der Regel aber erst in getrocknetem Zustand verwendet. Die Blätter der Pflanze isst man vor der Blüte, damit sie zart sind und weniger bitter schmecken. Ältere und bereits ausgewachsene Blätter sind zwar nicht ungenießbar. Für das Kochen sind sie aber deutlich weniger wertvoll. Ebenfalls essbar sind die zarten Blütenknospen, welche im Frühsommer erscheinen. In der Küche wird Schafgarbe als aromatisches Kraut verwendet. Lassen Sie jedoch Vorsicht walten: Der oft intensive Geschmack der Pflanze macht sie in kleinen Mengen wohlschmeckender. Die Wurzeln und Stängel der Schafgarbe werden in der Küche hingegen nicht verwendet.
Zubereitungsmöglichkeiten für Schafgarbe

Sie können das Kraut in unterschiedlichsten Formen in ihren Speiseplan integrieren. Greifen Sie bei den Blättern am besten auf eher junge Triebe zurück, da diese weniger Bitterstoffe als ihre älteren Geschwister enthalten. Nach dem Pflücken der Blätter werden diese zunächst gewaschen und für eine halbe Stunde eingeweicht. Danach können Sie abgegossen und fein gehackt werden. Am besten verwenden Sie das Blattwerk frisch in Smoothies, Aufstrichen mit Butter oder Hummus oder als Zugabe für Eierspeisen. Auch Gemüse-, Kartoffel- oder Linsensuppen und Salaten werden mit der Wiesenpflanze verfeinert. Besonders gut passt die Note der Pflanze zu Quarks und Dips, wo bereits eine Prise interessante Geschmacksvariationen erzeugt.
Die getrockneten, zerkleinerten und gesiebten Blüten und Stängel können in luftdichten Gläsern aufbewahrt werden. Anschließend lässt sich ein Pulver mahlen, das zum Würzen von eher kräftigen Aromen wie Fleisch und Fisch benutzt wird. Vielen aus der Apotheke bekannt ist zudem Tee, der sehr einfach zubereitet werden kann. Geben Sie z. B. einen Esslöffel der getrockneten Blüten in eine Tasse und übergießen diese mit heißem Wasser. Der Tee ist ein bewährtes Mittel der Volksmedizin und hilft bei Magenverstimmungen. Natürlich können Sie ihn aber auch einfach so trinken.
Expertentipp
Aus der Schafgarbe lassen sich auch hervorragende Liköre und Aperitifs herstellen. Als Ausgangsbasis eignen sich neutrale Alkohole wie Wodka, denen die getrockneten Blüten eine interessante Note verleihen.
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