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Bodendeckerrosen richtig schneiden

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Bodendeckerrosen richtig schneiden

Bodendeckerrosen können durch ihre kräftigen Triebe schwer zu schneiden sein. Zum Glück ist das lange nicht so häufig nötig wie bei anderen Arten und auch nicht so schwierig. So können sich auch Amateure an den Schnitt der robusten Gartenpflanze wagen.

Schnittzeitpunkt

Für Bodendeckerrosen gilt zunächst das Gleiche wie für die meisten Rosenarten. Der beste Zeitpunkt für einen Schnitt liegt im März oder im April, wenn der Boden nicht mehr gefroren ist, die Rosen aber auch noch nicht neu ausgetrieben haben. Viele professionelle Gärtner orientieren sich an der Blüte der Forsythien, die einen guten Zeitpunkt für den Rosenschnitt markiert.

In Gegenden mit mildem Klima ist es durchaus auch möglich den Schnitt in den Herbst zu verlegen. Im Frühjahr macht er allerdings mehr Sinn, da dann die Triebe entfernt werden können, die im Winter erfroren sind. Zudem sind frisch geschnittene Triebe deutlich frostanfälliger, das gilt sogar für die sonst sehr robusten Bodendeckerrosen.

Häufigkeit

Häufigkeit


Viele Arten wie beispielsweise Edel- und Strauchrosen müssen jedes Jahr zurückgeschnitten werden. Zur Freude der meisten Gärtner gilt das nicht für Bodendeckerrosen. Auch der altbekannte Winterschnitt ist bei den Bodendeckerrosen nicht zwingend erforderlich.

Grundsätzlich reicht ein Schnitt aller vier bis fünf Jahre aus. Durch diese Technik bleibt der Wuchs dicht, kompakt und kräftig. Nur wenn die Rosen niedrig gehalten werden sollen, ist ein jährlicher Rückschnitt sinnvoll. Falls Bedarf besteht, können Gärtner ihre Rosen zusätzlich etwas auslichten.

Anleitung

Anleitung
Jeder Rosenschnitt beginnt mit der Entfernung von erfrorenen, abgestorbenen und kranken Trieben. Diese sind an der braunen Färbung der Rinde erkennbar. Wichtig ist beim Schneiden nicht nur sauberes, scharfes Werkzeug, sondern auch das Anziehen von Handschuhen. So bleiben nicht nur die Rosen, sondern auch der Gärtner gesund.

Im Anschluss werden alle kräftigen Triebe, solche, die etwas an Peitschen erinnern, um zwei Drittel zurückgeschnitten. Auch Triebe, die nach innen oder nach unten wachsen, sollten entfernt werden. Wer den Austrieb der Rosen fördern möchte, kann außerdem zwei der älteren Haupttriebe bodennah abschneiden.

Sofern die Rosen Veredelungsstellen besitzen, werden schwächere Wildtriebe, die sich darunter befinden, entfernt. Handelt es sich um wurzelechte Rosen, fehlt die Veredelungsstelle. In diesem Falle macht es Sinn die Pflanze stattdessen auf etwa zwanzig Zentimeter zurückzuschneiden.

Wo genau beim Schnitt angesetzt wird, ist bei Bodendeckerrosen nicht so wichtig wie bei den meisten anderen Rosen. Hier spielen ruhende Knospen oder das Alter der Triebe eher eine untergeordnete Rolle, denn Bodendeckerrosen halten fast alles gut aus.

Expertentipp

Von anderen Rosenarten kennt man das Ausputzen, bei dem welke Blüten wöchentlich entfernt werden. Aufgrund des sehr dichten und niedrigen Wuchses und der wirren Triebe ist das bei Bodendeckerrosen jedoch sehr schwierig. Statt es jede Woche aufs Neue zu versuchen, sollten Gärtner lieber auf das Ende der Blüte warten. Das passiert meist im Juli. Dann kann die ganze Pflanze etwas zurückgeschnitten werden, sodass sie neu austreibt. Wer Glück hat, wird dafür je nach Sorte sogar mit einer zweiten Blüte im August belohnt.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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