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Beetpflanzen

Dreieckiger Glücksklee – die richtige Pflege

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Dreieckiger Glücksklee - die richtige Pflege

Das vierblättrige Kleeblatt gilt als Glücksbringer. Daher sind viele Gärtner froh, wenn sie Glücksklee in ihrem Garten haben. Mit der richtigen Pflege und Vermehrung können Sie das Wachstum dieser Kleeart unterstützen. Im Folgenden erhalten Sie dazu einige nützliche Tipps.

Wie pflegt man den Glücksklee richtig?

Der Glücksklee (Oxalis deppei) unterscheidet sich vom heimischen Weißklee, der nur drei Blätter besitzt. Der 20 Zentimeter hoch wachsende Glücksklee hat vier Blätter und stammt ursprünglich aus Südafrika und Brasilien. Es handelt sich um ein relativ robustes Gewächs, das man sowohl im Topf als auch im Garten großziehen kann. Allerdings ist die Pflanze nicht komplett winterhart, weshalb sie bei Frost im Haus oder im Gewächshaus besser geschützt ist. Der Glücksklee gedeiht am besten an einem kühlen und hellen Platz. Für ihn sind 10 bis 15 Grad optimal. Suchen Sie für den Glücksklee eine halbschattige Stelle im Beet. Zudem sollte die Pflanze zuverlässig vor kräftigem Wind geschützt sein.

Wie muss der Glücksklee gegossen werden?

Wie muss der Glücksklee gegossen werden


Den Glücksklee sollten Sie sparsam gießen. Zwischen April und August benötigt die Pflanze alle zwei bis drei Wochen Wasser und Dünger. Gegossen werden sollte das Gewächs aber erst, wenn die obere Erdschicht wieder trocken ist. Bei guter Bewässerung und Düngung bildet der Glücksklee langstielige rosafarbene und gelbe Blüten aus.

Wie vermehrt man Glücksklee?

Wie vermehrt man Glücksklee
Für den Glücksklee muss man nicht jedes Mal neuen Samen kaufen. Mit etwas Geschick können Sie den Klee auch selbst vermehren. Im Herbst kann man den Glücksklee durch Teilung vermehren. Im März sollte man die Zwiebeln des Gewächses in frische und lehmhaltige Erde umtopfen. Die ersten Blätter sprießen schon nach sechs bis acht Wochen. Wenn der Glücksklee einen guten Standort im Beet hat, vermehrt er sich auch ganz von selbst.

Wie überwintert man Glücksklee?

Wie überwintert man Glücksklee
Der Glücksklee ist als ursprünglich tropische Pflanze frostigen Temperaturen nicht gewachsen. Geben Sie den Klee vor Wintereinbruch in einen Topf mit lehmhaltiger Erde. Diesen stellen Sie dann an einen kühlen aber hellen Ort im Haus. Es genügt, den Glücksklee während des Überwinterns in zweiwöchigem Abstand zu gießen. In der Wachstumsphase im April sollten Sie ihn darüber hinaus düngen.

Hier einige Tipps zur Glücksklee-Überwinterung auf einen Blick:

  • in Topf mit lehmhaltiger Erde pflanzen
  • kühlen, hellen und nicht zu trockenen Platz im Haus bzw. Gewächshaus aussuchen
  • regelmäßig gießen
  • ab April düngen

Expertentipp

Platzieren Sie den Glücksklee nicht in der Nähe der Heizung oder auf einem Fensterbrett bei starker Sonneneinstrahlung. Die warme und trockene Luft schadet der Pflanze. Sie bekommt weiche Stiele und lässt die Blätter hängen. Bevorzugen Sie im Beet wie im Haus einen kühlen Standort, der aber nicht zu dunkel ist. Ideal sind für den Glücksklee Temperaturen zwischen 10 und 15 Grad.

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© www.istockphoto.com/Tatjana Damjanovic
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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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