Margeriten gehören zur Familie der Korbblütler, deren 42 Arten überwiegend in Europa verbreitet sind. Mit ihren großen weißen Blütenköpfen, die sich anmutig der Sonne zuwenden, verschönern Margeriten nicht nur üppig blühende Wiesen, sondern auch viele Gärten, Balkone und Terrassen. Am bekanntesten ist zweifelsohne die Wiesenmargerite, welche auf Feldern und an Wegesrändern in größeren Gruppen zu finden ist. Gartenmargeriten eignen sich fürs Beet, aber auch für die Kultivierung im Kübel. Sie besitzen im Gegensatz zur wilden Margeriten üppigere Blüten in unterschiedlichen Farbnuancen.
Vertrocknete Blütenstände entfernen
Margeriten zählen zu den Klassikern in Gärten hierzulande. Wie im Freiland erfreuen sich die Wiesenblumen als Stämmchen im Kübel oder in Balkonkästen größter Beliebtheit. Margeriten sind unkompliziert und der Pflegeaufwand ist gering. Dennoch sollten Sie die schönen Sommerblüher ab und zu zurückschneiden, was dem üppigen Blütenflor zugutekommt. Um sich möglichst lange an der Blütenfülle zu erfreuen, sind verwelkte Pflanzenteile regelmäßig zu entfernen. Diese sind nicht nur unansehnlich, sondern entziehen der Margerite auch unnötig viel Kraft. Kappen Sie Ihre Staudenpflanze deshalb einmal wöchentlich direkt unter dem Blütenkelch. Verwenden Sie hierzu eine scharfe Schere.
Der Rückschnitt im Sommer für eine neue Blüte

Lässt die Blütenpracht von Margeriten ab August nach, empfiehlt es sich, die Pflanzen um etwa drei bis fünf Zentimeter einzukürzen, wonach Margeriten neue Blütenstände bilden. Falls die Margeriten verkahlen, können Sie die Blumenstauden bereits nach der ersten Hauptblüte im Juli um ungefähr ein Drittel zurückschneiden.
Der Hauptschnitt vor der Winterruhe erfolgt im Herbst

Der Hauptschnitt der Margeritenpflanzen sollte im frühen Herbst vor dem ersten Frost erfolgen. Schneiden Sie Ihre Margeriten ab Ende September oder Anfang Oktober bodennahe zurück. Bei diesem Vorgang werden die Stängel der Margeriten etwa eine Handbreite über dem Boden abgeschnitten. Den Winter über ziehen sich die Pflanzen in die Erde zurück, um neue Kräfte zu sammeln, damit sie im Frühjahr wieder prächtig austreiben können.
Was gibt es bei den Kübelpflanzen zu beachten?
Wenn Sie einen Margeriten-Hochstamm im Kübel kultiviert haben, ist ein Hauptschnitt vor der Überwinterung im Herbst vorzunehmen. Allerdings wird hierbei die Pflanze nicht komplett zurückgeschnitten, sondern nur die Triebe um etwa ein Drittel gekürzt. Nach der Winterruhe ist es empfehlenswert, einen Korrekturschnitt vorzunehmen. Bei diesem entfernen Sie sowohl alle Zweige, die nach innen wachsen als auch überflüssige, aus der Form geratenen Triebe. Im Topf kultivierte Strauchmargeriten sollten Sie hingegen nicht im Herbst zurückschneiden, sondern erst im Frühjahr, wenn die Pflanzen wieder nach draußen dürfen.
Expertentipp
Margeriten benötigen im Sommer viel Wasser. In heißen und trockenen Perioden müssen die Pflanzen bis zu zweimal täglich gegossen werden, damit der Boden gleichmäßig feucht ist. Staunässe sollte allerdings dringend vermieden werden, da die Margeriten hierauf sehr empfindlich reagieren. Bei Wassermangel lassen Margeriten ihre Köpfe hängen.
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