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Kübel- / Balkonpflanzen

Rispenhortensie Hochstamm schneiden – So klappt es

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Rispenhortensie Hochstamm schneiden - So klappt es

Rispenhortensien, botanisch Hydrangea paniculata, passen in viele Gartenformen und eignen sich als Kübelpflanzen. Ihre großen, kegelförmigen Blütenstände bestehen aus einer Vielzahl kleiner Blüten, die sich nach und nach öffnen. Sie verlängern mit ihrer Blütezeit von Juli bis Oktober den Blütenschmuck im Garten. Rispenhortensien wachsen als Strauch, sind robust, winterhart und vertragen ausgezeichnet Rückschnitte. In Form eines Hochstämmchens erhalten sie zusätzliche Attraktivität. Um eine schöne Form und einen reichen Blütenansatz zu erzielen, sind für ihre Pflege einige Punkte wichtig.

Wie entsteht ein Hochstämmchen?

Wie entsteht ein Hochstämmchen

Veredelte Pflanzen

Im Handel angebotene Hochstämmchen der Rispenhortensien sind auf einen Stamm veredelt. Die Höhe des Stamms verändert sich nicht mehr, nimmt jedoch mit dem Alter an Umfang zu. Gleichzeitig wächst die Krone in Höhe und Breite weiter.

Zum Stämmchen erzogen

Als Ausgangsform wird ein gerader, kräftiger Zweig ausgewählt, alle anderen Zweige werden dicht am Boden abgeschnitten. Die unteren Seitentriebe des Zweigs werden entfernt, die Triebe an der Spitze bleiben stehen und werden eingekürzt. Aus diesen Trieben entsteht die Krone der Rispenhortensie. Der Zweig kann mit den Jahren an Höhe und Dicke zunehmen und zu einem kräftigen Stämmchen wachsen. Regelmäßig werden alle unteren Seitentriebe beseitigt. Der Weg vom Zweig bis zu einem Bäumchen mit einer schönen Krone dauert einige Jahre.

Wann wird eine Rispenhortensie geschnitten?

Wann wird eine Rispenhortensie geschnitten
Im Gegensatz zur bekannten Bauernhortensie mit kugelrunden Blüten entstehen die Blütenstände der Rispenhortensie an neuen Trieben. Deshalb werden die Zweige vor dem Austreiben der Pflanze gekürzt. Februar und März sind dafür eine gute Zeit. Später auftretende kurze Fröste schaden nicht.

Wie werden die Zweige geschnitten?

Wie werden die Zweige geschnitten
Der Schnitt wird dicht über einem Paar Knospen an den alten Zweigen angesetzt. Für eine dichte Krone bleiben an den unteren Zweigen ein bis zwei Augenpaare stehen. An den darüber stehenden Zweigen wird die Anzahl erhöht. Mit drei bis fünf Knospenpaaren entstehen längere Zweige. Durch die Staffelung bildet sich eine gefällige Halbkugel. Andere Kronenformen sind ebenfalls möglich. Bei älteren und größeren Exemplaren dürfen die Zweige länger wachsen. Durch den starken Rückschnitt bildet die Pflanze viele neue Zweige, an deren Spitzen sich die Blüten entwickeln.

Stabilisierung eines Hortensienbäumchens

Bei richtiger Pflege entstehen an den Zweigen lange und schwere Blütenstände, sodass die Zweige oft leicht überhängen. Damit die Pflanze einen guten Halt hat, bekommt sie einen Stab, der bis in die Zweige der Krone reicht.

Expertentipp

Ein Hochstämmchen mit duftenden Blüten macht doppelte Freude. ‚Kyushu‘ hat duftende Blüten mit Staubgefäßen (fertile Blüten), sie bieten Nektar und locken Schmetterlinge an. Die Sorte wächst ausgezeichnet im Kübel.

Häufig gestellte Fragen

Die Krone der Rispenhortensie hat kahle Stellen, was sollte ich tun?

Schneiden Sie alle trockenen oder beschädigten Zweige heraus und kürzen Sie die unbeschädigten Zweige bis auf ein Knospenpaar.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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