Akazien gehören zu den Mimosengewächsen. Ihre feinen und attraktiven Blätter machen sie zu einem besonderen Highlight. Akazien werden überwiegend in Töpfen und Kübeln kultiviert. Da sie die strengen Winter in unseren Breitengraden nicht überstehen, müssen sie fachgerecht überwintert werden. Mit der richtigen Pflege können Sie Ihre Akazie dennoch im Garten kultivieren. Wir zeigen Ihnen, was Sie dabei beachten sollten.
Der geeignete Standort für die Akazie
Akazien kommen ursprünglich aus Australien. Dort wachsen sie auf sandigem Boden in trockenen Steppenlandschaften. Der geeignete Standort für die Akazie sollte daher möglichst hell und sonnig sein. Im Sommer dürfen Sie Ihre Akazie gerne in der prallen Sonne platzieren.
Akazien in den Garten setzen
Da Akazien nicht winterhart sind, werden sie aus Gründen der Praktikabilität in Töpfen und Kübeln kultiviert. Auf Terrassen und Balkonen werden sie so zum grünen Blickfang. Wollen Sie Ihre Akazie dennoch in den Garten setzen, haben wir einen praktischen Tipp: Setzen Sie die Akazie einfach mitsamt des Topfes ins Beet. So können Sie diese im Herbst einfach mit dem Topf ausheben und in ein geeignetes Winterquartier bringen. Im darauffolgenden Frühjahr setzen Sie die Akazie sodann wieder mitsamt des Topfes in den Garten.
Akazien einpflanzen

Beachten Sie bei der Wahl des Pflanzkübels, dass Akazien eine breite Krone ausbilden können. Wählen Sie den Topf daher groß und stabil genug. Besonders wichtig sind Abflusslöcher im Boden. Das Gießwasser muss gut abfließen können, damit sich keine Staunässe bildet. Legen Sie eine Drainage aus Kies, Blähton oder Tonscherben auf dem Boden des Topfes an. Legen Sie darüber ein Pflanzvlies und füllen Sie Substrat ein. Am besten eignet sich handelsübliche Erde für Kübelpflanzen. Vermischen Sie diese mit etwas Sand oder Perliten, um sie durchlässig und locker zu machen. Stellen Sie den Wurzelballen der Akazie in einen Eimer mit Wasser. Setzen Sie ihn anschließend in den Topf und füllen diesen bis zum Rand mit Erde auf.
Akazien pflegen

Akazien sind generell sehr anspruchslos und pflegeleicht. Ihren Bedarf an Stickstoff decken sie durch Knöllchen an den Wurzeln selbst. Dennoch ist es sinnvoll, die Akazie in Abständen von etwa zwei Wochen zusätzlich mit Flüssigdünger zu versorgen. Geben Sie diesen einfach zum Gießwasser. Um die schnellwüchsige Krone in Form zu halten, sollte die Akazie regelmäßig leicht zurückgeschnitten werden. Schneiden Sie jedoch keinesfalls im Herbst. Zu diesem Zeitpunkt hat die Akazie bereits Blütenknospen ausgebildet. Werden diese abgeschnitten, entfällt die Blüte im kommenden Frühjahr.
Expertentipp
Etwaige Fehler in der Pflege zeigen sich oft an den Blättern. Wirft Ihre Akazie Ihr Laub ab, steht sie vermutlich an einem ungeeigneten Standort. Ein Laubabwurf kann sowohl von einer zu trockenen, als auch von einer zu nassen Umgebung herrühren. Topfen Sie die Akazie aus und kontrollieren Sie die Wurzeln. Verfärben sich die grünen Blätter gelb, sollten Sie auf kalkarmes Wasser zurückgreifen. Verwenden Sie aufgefangenes Regenwasser. Kontrollieren Sie Ihre Akazie im Winterquartier regelmäßig auf einen Befall mit Schädlingen. Läuse erkennen Sie an kleinen schwarzen Punkten auf den Blättern.
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