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Kletterpflanzen

Ist die Trompetenblume giftig?

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Ist die Trompetenblume giftig

Die Trompetenblume, die vielen auch als Jasmin- oder Klettertrompete bekannt ist, stammt ursprünglich aus dem Osten von Nordamerika. Besonders wohl fühlt sich die Pflanze in mediterranem Klima. In Süditalien zum Beispiel gedeiht sie fantastisch und steht während des Sommers über viele Wochen in voller Blüte.

Trompetenblume im heimischen Garten ansiedeln

Trompetenblume im heimischen Garten ansiedeln


Wünschen Sie sich Trompetenblumen in Ihrem Garten? Dann sollte Sie nach einem windgeschützten, sonnigen und warmen Standort suchen. Steht die Pflanze an einem zu dunklen oder zu kühlem Platz, kann es sein, dass sie keine Blüten bildet. Auch Zugluft verträgt die Trompetenblume nicht. Zwar eignet sich die Klettertrompete hervorragend als Sichtschutz und zur Begrünung von Hauswänden und Mauern, doch Sie sollten bedenken, dass die Pflanze nicht winterhart ist.

Einfacher ist es, die wärmeliebende Klettertrompete als Hochstamm in einem Kübel zu ziehen, um Sie zum Überwintern ins Haus holen zu können.

Sind Trompetenblumen giftig?

Sind Trompetenblumen giftig
Wer Kinder oder Haustiere hat, stellt sich oftmals die Frage, welche Gewächse er problemlos in seinem Garten anpflanzen kann. Da selbst die hübschesten Pflanzen die Gesundheit schädigen können, ist es durchaus sinnvoll, sich vorab über mögliche Gefahren zu informieren.

Was die Trompetenblume betrifft, so ist diese zwar nicht ungiftig, doch enthält sie auch keine lebensbedrohlichen Giftstoffe. Die Klettertrompete schützt sich mittels Catalpin gegen mögliche Fressfeinde, denn Catalpin lässt die Pflanze bitter schmecken.

Wer trotz der Bitterstoffe Teile der Pflanze verzehrt hat, muss sich möglicherweise übergeben und wird neben Magen- und Bauchschmerzen oftmals auch Durchfall bekommen. Die Symptome sind zwar äußerst unangenehm, zum Glück jedoch nicht lebensbedrohlich.

Hautkontakt kann zu allergische Reaktionen führen

Wenn Sie mit dem Pflanzensaft der Trompetenblume in Kontakt kommen, kann es sein, dass Sie allergisch auf die giftigen Chinoiden Verbindungen der Pflanze reagieren. Mögliche Folgen des Hautkontaktes können – neben einer Hautrötung und Pustelbildung – auch ein leichter, brennender Schmerz oder ein Juckreiz sein. In einigen Fällen wurde von einem vorübergehendes Taubheitsgefühl berichtet.

Bei sehr empfindlichen Menschen (und Tieren), kann bereits das Berühren von Blättern und Blüten zu unangenehmen Symptomen führen.

Allergische Personen und Kleinkinder sollten daher besser nicht mit der Klettertrompete in Kontakt kommen. Achten Sie auch darauf, dass Ihre Haustiere der Pflanze möglichst nicht zu nahe kommen. Hunde machen sich mit Vorliebe an den Trieben einer Pflanze zu schaffen – Katzen sind dafür bekannt, gern an saftigen Blütenblättern zu knabbern. Während gesunde Tiere deshalb kaum zu Schaden kommen werden, kann (selbst eine geringe Dosis) bei Jungtieren und bei alten oder kranken Vierbeinern Vergiftungserscheinungen auslösen.

Expertentipp

Auch wenn das Verspeisen oder Berühren der Trompetenblume in der Regel nicht zu lebensbedrohlichen Komplikationen führt, sollten Sie vorsichtig sein. Im Zweifelsfall und (oder) bei ungewöhnlichen, stark ausgeprägten Symptomen, sollten Sie sich umgehend mit Ihrem Arzt oder Tierarzt in Verbindung setzen.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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