Durch sein spektakuläres Aussehen ist der Japanische Ahorn ein Blickfang und erhält dadurch seine Beliebtheit. Er ist sehr winterhart, jedoch teilweise ein wenig fordernd. Trockene Blätter treten oft auf und sind meist ein Symptom für eine falsche Pflege. Im folgenden Beitrag erfahren Sie, welche Pflegefehler zu einem Austrocknen der Blätter führen können und wie Sie das Problem wieder beheben.
Seinem Namen entsprechend, stammt der Japanische Ahorn, auch Fächer-Ahorn genannt, aus Japan. Er gehört zu der Gattung der Ahorne und stammt aus der Familie der Seifenbaumgewächse. Der Japanische Ahorn wird bis zu 8 Meter groß und hat rötliche Triebe. Manche Sorten bleiben jedoch deutlich kleiner. Dabei sind die Blätter grün und werden im Herbst rot. Auch die Blüten sind sehr ansehnlich. Sie bestehen aus fünf purpurroten Kelchblättern und fünf kleineren, helleren Kronblättern.
Das Gießen
Der Japanische Ahorn benötigt Wasser, jedoch nicht allzu viel. Nur in längeren Trockenperioden sollte er gegossen werden, ansonsten nicht. Ihn zu übergießen, bekommt dem Japanischen Ahorn nicht gut.
Platzmangel

Wird ein Japanische Ahorn in einen Topf gepflanzt und nicht klein gehalten, gerät er schnell unter Platzmangel. Ein regelmäßiges Umtopfen ist dann erforderlich oder er wird bewusst klein gehalten, etwa als Bonsai.
Das Wetter spielt nicht mit

Zu starker Wind oder zu trockene Luft schaden dem Japanischen Ahorn. Ist es zu windig, müssen vor allem junge Japanische Ahorne geschützt werden. Ist die Luft zu trocken, verschafft ein Besprühen mit Wasser Abhilfe.
Eisenmangel
Auch ein Mangel an Eisen könnte die Ursache sein. Sind die Blätter gelb, aber ihre Nerven grün, liegt vermutlich ein Eisenmangel vor. Dies lässt sich beheben, indem Sie Eisenchelat in das Gießwasser dazugeben.
Andere Nährstoffe
Auch bezüglich anderer Nährstoffe kann der Japanische Ahorn sehr fordernd sein. Er benötigt eine regelmäßige Düngergabe. Diese sollte sauer und organisch sein.
Expertentipp
Wurde der Japanische Ahorn richtig gepflegt, kann der Grund für die trockenen Blätter auch die Verticillium-Welke sein. Diesen Pilz erkennt man schnell anhand von Rissen an den Trieben auf der sonnenabgewandten Seite. Die Verticillium-Welke ist ein grausamer Gegner des Japanischen Ahorns und kann zum Absterben großer Teile des Baumes führen.
Ein geeignetes Mittel zur Bekämpfung gibt es nicht. Auch das Abschneiden der betroffenen Triebe hilft nur kurzfristig. Junge Bäume sollten umgepflanzt werden, bei großen Bäumen wird der Pilz nicht mehr zu entfernen sein. Dort hilft nur die regelmäßige kosmetische Behandlung, sprich das Abschneiden der betroffenen Teile, aber der Pilz wird sich immer wieder zeigen. Das Problem sitzt nämlich in den Wurzeln.
Häufig gestellte Fragen
Wie pflanze ich einen Japanischen Ahorn?
Verwenden Sie dazu am besten Rhododendronerde und setzen den Japanischen Ahorn hinein. Anschließend sollten Sie ihn ausgiebig wässern.
Wie vermehre ich meinen Japanischen Ahorn?
Dies erfolgt ganz einfacher durch Aussaat. Sammeln Sie dazu die Samen im Spätsommer ein und bringen sie in Anzuchterde zu keimen. Den Winter sollten die Sämlinge dabei nicht im Freien verbringen.
Wie viel Wasser benötigt der Japanische Ahorn?
Junge Japanische Ahorne sollten einmal die Woche ausgiebig gewässert werden.
Ist der Japanische Ahorn winterhart?
Ältere Japanische Ahorne sind sehr winterhart, die jüngeren benötigen etwas Schutz. Gartenvlies wird jedoch ausreichen.
Lassen Sie uns wissen, wenn Ihnen der Beitrag gefällt. Das ist für uns der einzige Weg herauszufinden, ob wir etwas besser machen können.
Die neusten Kommentare