Kurkuma ist eine Heil- und Gewürzpflanze und gehört zur Familie der Ingwergewächse. Ursprünglich ist die Pflanze in Indien und China beheimatet und wird dort seit mehr als 5.000 Jahren kultiviert. Kurkuma ist ein beliebtes südasiatisches Gewürz, welches hauptsächlich in der ayurvedischen Ernährung eine große Rolle spielt. Auch in vielen anderen Speisen ist Kurkuma als wesentlicher Bestandteil zu finden und wird darüber hinaus als Heilpflanze sehr geschätzt. Die krautig wachsende Kurkuma-Pflanze erreicht eine Wuchshöhe bis zu einem Meter und präsentiert von Juni bis August ihre schönen, zahlreichen Blüten in Violett, Weiß oder Rosa.
Was tun, wenn sich Kurkuma Blätter einrollen?
Wenn sich die Blätter der Kurkuma-Pflanze einrollen und sich zudem gelb verfärben, kann dies verschiedene Ursachen haben. Meist sind Pflegefehler dafür verantwortlich oder in seltenen Fällen Krankheiten und Schädlingsbefall. Bevor der Hobbygärtner Maßnahmen in Betracht zieht, lohnt es sich, die Pflanze genauer zu betrachten. Eingerollte Blätter deuten in den meisten Fällen auf einen Wassermangel hin.
Wird die Kurkumapflanze nicht richtig gegossen, fallen die Blätter nach einiger Zeit ab. Prüfen Sie deshalb, ob das Substrat angetrocknet ist und nehmen die Kurkumapflanze aus dem Topf. Stellen Sie fest, dass die Pflanze zu wenig gegossen wurde, stellen Sie den Wurzelballen so lange ins Wasser, bis keine Luftblasen mehr zu sehen sind. Wiederholen Sie diese Prozedur mehrere Tage lang und gießen danach die Kurkumapflanze bedarfsgerecht. Sobald die oberste Schicht des Substrats leicht angetrocknet ist, benötigt die Pflanze Wassergaben.
Was tun, wenn sich Kurkuma Blätter gelb färben?

Färben sich die Blätter der Kurkumapflanze gelb, besteht nicht immer ein Grund zur Sorge. Die Kurkuma-Pflanze ist ein sommergrünes Gewächs, welches im Winter sein Blattwerk verliert. Nach der Blütezeit im Herbst wird das Laub gelb und ist ein ganz natürlicher Prozess. Weisen die Blätter außerhalb dieser Zeit gelbe Blattverfärbungen auf, ist dies meist auf ein falsches Gießverhalten oder eine Überdüngung zurückzuführen. Zu viele Wassergaben schaden der Kurkumapflanze und sie reagiert darauf mit Gelbverfärbung ihres Laubes. Auch ein falscher Standort macht den Pflanzen zu schaffen, wobei sie mit Verfärbungen ihres Blattwerks reagieren. Verfärbt sich der Blattrand braun oder gelb, kann dies an zu trockener Raumluft liegen. Hier schafft das regelmäßige Einsprühen der Blätter Abhilfe. Oftmals ist es hilfreich, die Pflanze in frisches Substrat umzutopfen und sie an einen geeigneten Standort zu stellen.
Der richtige Standort und Boden
Die Kurkuma-Pflanze bevorzugt einen warmen, halbschattigen Standort mit einer hohen Luftfeuchtigkeit. Idealerweise gedeiht sie im Gewächshaus oder im Wintergarten bei Temperaturen zwischen 18 und 22 Grad Celsius. Sinken diese unter 12 Grad Celsius, sterben die Blätter ab. Die Gewürzpflanze mag einen nährstoffreichen, gut durchlässigen Boden, weswegen sich herkömmliche Blumenerde mit einem Drittel grobem Sand gemischt eignet.
Pflege der Kurkumapflanze
Verwenden Sie zum Gießen der Pflanze kalkfreies Wasser und versorgen Sie das Gewächs während der Wachstumsphase mit Flüssigdünger oder Düngestäbchen. Ab September können Sie das Düngen gänzlich einstellen. Entfernen sie abgestorbene und verwelkte Blätter und Blütenstände regelmäßig, damit die Kurkuma-Pflanze neue Blüten hervorbringt. Vor dem Überwintern der Kurkumaknollen schneiden Sie alle Pflanzenteile ab und graben das Rhizom behutsam aus. Lassen Sie dieses gut abtrocknen und lagern es den Winter über in einem kühlen, dunklen Raum, der eine Temperatur zwischen 14 und 16 Grad Celsius aufweist.
Expertentipp
Obwohl Kurkuma-Pflanzen robust und widerstandsfähig sind, empfiehlt es sich, das Gewächs hin und wieder auf Schädlingsbefall wie Spinnmilben zu untersuchen.
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