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Maronen richtig lagern und haltbar machen

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Maronen richtig lagern und haltbar machen

Maronen sind eine Köstlichkeit, die vor allem im Winter gerne gegessen wird. Doch leider neigen die Esskastanien dazu, rasch zu verderben. Trotzdem gibt es viele unterschiedliche Methoden um größere Mengen von ihnen einzulagern.

Maronen naturbelassen lagern

Die natürlichste und einfachste Methode ist, die Maronen einfach im Naturzustand zu belassen. Dazu braucht man einen kühlen, dunklen aber trockenen Lagerort. Werden die Kastanien in einem feuchten Kellerraum untergebracht setzen sie nämlich rasch Schimmel an. Am besten legen Sie sie also in einen geflochtenen Korb, wo genügend Luft an sie herankommt, decken ihn mit einem Tuch oder Zeitungspapier ab und stellen ihn in einen kühlen Vorratsraum. So gelagerte Maronen halten einige Wochen bis Monate.

Maronen im Kühlschrank aufbewahren

Maronen im Kühlschrank aufbewahren


Ist es im Keller zu feucht und kein anderer kühler Raum vorhanden, können Sie die Esskastanien für bis zu vier Wochen im Kühlschrank frisch halten. Da sie auch dort Luft haben sollten, um Schimmelbildung vorzubeugen, empfiehlt es sich sie in Plastikbeutel zu füllen, in die sie einige Luftlöcher hineinstechen. Die für Maronen am besten geeignete Temperatur bietet das Gemüsefach.

Maronen einfrieren

Maronen einfrieren
Wollen Sie ihre Maronen länger als einen Monat aufbewahren, eignet sich das Gefrierfach jedoch besser. Eingefroren halten sie zuverlässig mehrere Monate lang. Hierzu waschen Sie die Esskastanien zunächst und trocknen sie dann gründlich ab. Schneiden Sie dann ein Kreuz in die Schale jeder Kastanie. Das verhindert, dass die Schale durch die starke Temperaturveränderung beim Einfrieren aufplatzt. Verpacken Sie die Maronen luftdicht und lagern Sie sie bei einer Temperatur von etwa -18 °C.

Esskastanien einkochen

Esskastanien einkochen
Durch Einkochen können Sie Maronen auch über ein Jahr lang haltbar machen. Waschen Sie sie dazu zunächst. Ritzen Sie dann die Schalen an und kochen Sie die Kastanien sechs Minuten in Wasser. Geben Sie sie anschließend direkt in das Backrohr und backen Sie sie eine halbe Stunde lang bei 220 Grad. Lassen Sie sie dann gerade weit genug abkühlen, dass Sie sie schälen können, und füllen Sie die noch warmen geschälten Maronen in Einmachgläser. Stellen Sie diese in ein Wasserbad und kochen Sie sie noch einmal eine halbe Stunde lang. Lagern Sie sie nach dem Abkühlen an einem dunklen und kühlen Ort.

Getrocknete Maronen

Wer genügend Platz dafür hat, kann Maronen auch durch Trocknung haltbar machen. Dazu legt man sie auf einem Blech aus und lässt dieses zwei Wochen lang an einem warmen und trockenen Platz stehen. Achten Sie darauf, dass die Kastanien einander nicht berühren und genügend Luft bekommen. Wenden Sie sie in der Trocknungszeit in regelmäßigen Abständen und stellen Sie sicher, dass sich kein Schimmel bilden kann. Getrocknete Maronen müssen luftdicht und trocken gelagert werden.

Kandierte Kastanien

Wenn Sie es gerne süß haben, können Sie ihre Esskastanien auch durch Kandieren haltbar machen. Garen und schälen Sie sie dazu zunächst. Legen Sie sie dann in eine Pfanne und fügen Sie ausreichend Zucker hinzu, um die Maronen vollständig zu überziehen. Erhitzen Sie die Mischung, bis der Zucker schmilzt und rollen Sie die Kastanien dann ein wenig, um sicher zu gehen, dass sie rundum bedeckt sind. Lassen Sie sie auskühlen und lagern Sie sie anschließend luftdicht.

Expertentipp

Prüfen Sie die Maronen vor dem Einlagern genau und sortieren Sie bereits verdorbene oder mangelhafte Exemplare aus. Aufgrund ihrer hohen Empfindlichkeit für Pilzbefall kommt es bei gekauften Esskastanien immer wieder vor, dass die eine oder andere bereits im Laden zu schimmeln beginnt. Bei Maronen aus dem eigenen Garten sollten Sie dagegen besonders auf Anzeichen von Würmern achten.

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© www.istockphoto.com/Smileus

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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