Meerrettich ist eine mehrjährige Pflanze, die sowohl für den kommerziellen Gebrauch als auch in privaten Gärten angebaut wird. Seine weiße, zylindrisch wachsende, lange Wurzel hat ein spezifisches und intensives Aroma und Geschmack. Meerrettich gilt seit vielen Jahren als Gewürzpflanze, doch heutzutage kommen seine positiven Eigenschaften immer mehr zum Vorschein.
Pflanze für jedes Klima
Meerrettich ist eine Pflanze aus der Familie der Kohlgewächse, die traditionell in Europa und Nordamerika angebaut wird. Unter guten Bedingungen kann die Pflanze bis zu 120 cm hoch werden. Er blüht im Frühling und hat eine weiße Blume, die später zu einer süßen braunen Frucht heranreift.
Meerrettich kann in verschiedenen Gebieten angebaut werden, vom Flachland bis zum Bergland. Er ist eine Pflanze, die raue Bedingungen gut verträgt und sich leicht an das Klima anpasst. Er kann niedrigeren Temperaturen standhalten, aber bei hohen Sommertemperaturen wird der Prozess der Photosynthese verhindert und die Qualität der Früchte kann sich verschlechtern.
Verwendung von Meerrettich

Meerrettich wird seit vielen Jahren von der Volksmedizin bis zum Kochen verwendet. Früher galt er als Nahrung für die Armen, doch findet sein intensiver Geschmack in der modernen Küche immer mehr Beachtung.
Meerrettichwurzel wird gekocht gegessen. Das erste Kochen macht es weich, um es für die weitere Verarbeitung bereitzumachen, während das zweite Kochen alle Verunreinigungen und Schadstoffe entfernt, um es für den Verzehr sicherzumachen. Geriebene Wurzel wird in vielen Gerichten gegessen, besonders zu Rindfleisch und in Suppen.
Seine Blätter können auch in der Küche verwendet werden. Junge Blätter werden als Salat gegessen, ältere geschnitten und für den Winter fermentiert.
Medizinische Eigenschaften

Meerrettich ist eine der seltenen Pflanze, die von Natur aus das Enzym Isothiocyanat enthält, das als antibakterielles Mittel wirkt. Es wird angenommen, dass dieses Enzym den Körper von Schadstoffen reinigt. Es hat auch eine positive Wirkung auf das Verdauungssystem und hilft, Giftstoffe aus dem Darmtrakt auszuscheiden.
Meerrettich im Garten pflanzen

Das Pflanzen von Meerrettich erfolgt im Frühjahr oder Herbst. Einjähriger Meerrettich wird am besten im zeitigen Frühjahr gepflanzt, wenn der Boden aufgetaut und für den Anbau bereit ist. Meerrettich benötigt zum Reifen viel Wärme und eine Temperatur von 17-27 °C. Setzlinge können auch im Herbst gepflanzt werden, müssen aber vor niedrigen Temperaturen geschützt werden. Die Herbstpflanzung hat eine längere vegetative Periode, sodass ein reicherer Ertrag zu erwarten ist.
Aussähen oder Stecklinge anpflanzen?
Durch die Blüte bekommt Meerrettich eine Frucht, die normalerweise einen Samen enthält. Die Aussaat von Meerrettich ist nicht die geeignetste Anbaumethode, da die Samen eine relativ geringe Keimfähigkeit haben und lange brauchen, bis sie keimen.
Die gebräuchlichste Methode ist das Pflanzen von Stecklingen. Da es sich um eine Pflanze handelt, die gut überwintert und rauen Bedingungen standhält, sollte der mehrjährige Meerrettich nicht umgepflanzt werden, wenn er für den persönlichen Gebrauch angebaut wird.
Kultivierung im Topf
Meerrettich kann auch als Terrassenpflanze im Topf gezogen werden. Bei einem solchen Anbau muss ein Topf mit einer Tiefe von mindestens 60 cm gewählt werden, auf dessen Boden zerkleinerte Keramikstücke oder Steine gelegt werden, die überschüssiges Wasser aufnehmen. Wichtig ist, dass die Erde locker ist und nur eine Pflanze hineingesteckt wird. Die Pflanze sollte regelmäßig gegossen werden und an einem halbschattigen Ort stehen.
Expertentipp
Da der Meerrettich vorwiegend wegen seiner Wurzel angebaut wird, spielt die richtige Bodenauswahl eine große Rolle bei seinem Anbau. Meerrettich liebt tiefen, lockeren und fruchtbaren Boden, auf dem keine anderen Wurzeln oder Reste der Vorkultur vorhanden sind, die sein Wachstum behindern können. Daher ist es wichtig, den Boden vor dem Pflanzen gründlich zu reinigen.
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