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Welche Ölweiden-Arten sind winterhart?

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Welche Ölweiden-Arten sind winterhart

Ölweiden verschönern Gärten mit ihrem attraktiven Blattwerk und ihren filigranen Blüten. Als südländischer Strauch stellen sich jedoch viele Gärtner die Frage, ob die Weiden auch winterhart sind. Dies kommt grundsätzlich auf die jeweilige Art und die Gegebenheiten im eigenen Garten an. Im folgenden Artikel geben wir Aufschluss über die Sorten und Tipps, wie Sie für eine unbeschadete Winterruhe sorgen können.

Grundsätzliches zur Winterhärte von Ölbäumen

Grundsätzliches zur Winterhärte von Ölbäumen


Die Ölweide gehört zur gleichnamigen Gattung und umfasst eine Reihe ähnlicher Pflanzen, die vor allem im Süden von Europa und in Asien heimisch sind. Als südländischer Strauch bevorzugt die Ölweide hohe Temperaturen und gedeiht besonders gut in sonnenexponierten Lagen. In Bezug auf den Winter gibt es zahlreiche Arten, die mit unseren heimischen Temperaturen während der kalten Jahreszeit gut zurechtkommen. Dazu zählen folgende Exemplare:

  • Dornige Ölweide
  • Silber-Ölweide
  • Schirm-Ölweide
  • Wintergrüne Ölweide

Man unterscheidet zwischen immergrünen und laubabwerfenden Arten. Immergrüne Ölweiden behalten vor allem in milden Wintern ihr gesamtes Laub, anstatt es im Herbst abzuwerfen. Beide Sorten vertragen niedrigere Temperaturen bis zu einem gewissen Grad.

Wann müssen Ölweiden geschützt werden?

Wann müssen Ölweiden geschützt werden
Das kommt auf die jeweilige Sorte und ihrem Standort im Garten an. Insbesondere bei immergrünen Arten müssen in sehr kalten Nächten frostschützende Maßnahmen getroffen werden. Andernfalls kann es zu Schäden am Wurzelwerk kommen. Zusätzlich hängt der benötigte Schutz auch von der Region ab, in der die Ölweide gepflanzt wurde. Im milden Weinklima von Baden-Württemberg oder Franken vertragen die Gewächse viele Winter problemlos. Weiter nördlich und in Gebirgslagen sieht es wiederum anders aus. Hier kann ein Winterschutz sehr sinnvoll sein.

Während die Gewächse einige wenige Minusgrade gut vertragen, wird es bei Temperaturen unter -10 Grad kritisch. Treten solche Temperaturen auf, sollten Sie für einen besonders guten Schutz Ihrer Ölweide sorgen.

Frostschutz für Ölweiden

Frostschutz für Ölweiden
Geht es auf die kalten Nächte zu, sollten Sie bei besonders empfindlichen Pflanzen, Jungpflanzen und starken Temperaturschwankungen über einen Frostschutz nachdenken. Geeignet sind dafür entweder spezielle Vliese oder Strohmatten. Erstere werden um den Stamm bis über die Krone gewickelt. Auf diese Weise erfrieren die teils empfindlichen Blätter nicht.

Zusätzlich dazu können sie über das Mulchen des Bodens nachdenken. Neben mehr Feuchtigkeit verspricht diese Methode zugleich einen gewissen Schutz der Wurzeln. Des Weiteren ist es ebenso möglich, den Boden mithilfe von Tannenzweigen zu isolieren.

Ölweiden im Kübel

Bei empfindlichen Arten der Ölweide ist eine Haltung im Kübel anzuraten. Das betrifft insbesondere die asiatischen Varianten wie Elaeagnus conferta. Diese Exemplare gedeihen in einem ausreichend großen Topf gut. Zugleich können sie bei drohendem Frost in den Keller getragen werden.

Aber auch weniger empfindlichere Arten profitieren im Winter von einem gewissen Schutz. Ähnlich wie bei der Haltung im Außenbereich, sollte der Boden des Kübels isoliert werden. Das erreichen Sie mithilfe von Rindenmulch, Stroh oder Zweigen. Stellen Sie den Kübel zudem an eine geschützte Hauswand.

Expertentipp

Ölweiden profitieren im Herbst von einer Schicht Naturdünger, den Sie vorsichtig ins Erdreich um die Wurzeln herum einarbeiten sollten. Auf diese Weise wird die Widerstandsfähigkeit der Pflanze gestärkt.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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