Der Begriff Buchensamen ist weit weniger verbreitet als der Name Bucheckern. In der Regel befinden sich die Bucheckern in einer Hülle, die den wertvollen Kern schützt und nur ungerne freigibt. Die Kerne im Inneren, auch Nüsse genannt, lassen sich hervorragend nutzen, um eine neue Buche anzupflanzen. Gleichzeitig können dieses Nüsse aber auch zum Verzehr genutzt werden, sofern sie vorher in einer Pfanne angeröstet worden sind. Ein roher Verzehr verursacht Magenbeschwerden, da die Nüsse den Giftstoff Fagin enthalten.
Das Aussäen von Buchensamen
Buchen sind Bäume, die sehr häufig anzutreffen sind. Sie erreichen eine stattliche Höhe und sind schon von weitem an ihrem Blätterwerk zu erkennen. Allerdings muss eine Buche mindestens 40 Jahre alt sein, damit sie das erste Mal Früchte trägt und somit die beliebten Bucheckern freigibt. Doch auch das geschieht nicht jedes Jahr, sondern ist eher willkürlich. Sobald die Bucheckern zu Boden gefallen sind, lassen sie sich aufsammeln und aus ihrer schützenden Hülle befreien. Nun sollten Sie kleine Blumentöpfe mit frischer Erde befüllen, um dort die Bucheckern einzupflanzen. Alternativ besteht natürlich auch die Möglichkeit, die Eckern direkt im Gartenboden einzusäen.
Die richtige Zeit zum Aussäen der Buchensaat

Nicht jede Buchecker eignet sich schlussendlich auch für eine Aufzucht. Aus diesem Grund sollten nach Möglichkeit 20 bis 30 Bucheckern gesammelt werden und vorab einen Test durchlaufen. Ein gutes Indiz für eine keimfähige Buchecker zeigt sich darin, dass sie in einer Wasserschale auf den Boden sinkt. Dazu kommt, dass Bucheckern zu jeder Jahreszeit keimen, was aber gerade im Winter nicht sehr sinnvoll ist. Aus diesem Grunde empfiehlt es sich, die Bucheckern während des Winters dunkel zu lagern, um die Keimwirkung zu verhindern. Erst wenn die Temperaturen wieder wärmer werden, lassen sich die Bucheckern direkt in kleine Töpfe setzen oder im Freiland einpflanzen.
Die Pflege der Buchensamen Aussaat

Im Gegensatz zu vielen anderen Baumarten dauert es bei der Buche verhältnismäßig lange, bis sich die ersten Keimblätter zeigen. Diese entstehen aus den Buchenkeimlingen und sind in der ersten Zeit sehr empfindlich gegenüber Frost und Wassermangel. Um sie zu schützen, sollten Sie die Gartenerde zusätzlich mit Sand und gehäckselten Fichtennadeln oder ganz einfacher Lauberde anreichern. Sollte es sehr warm sein, ist auf jeden Fall ein regelmäßiges Gießen erforderlich, damit die jungen Setzlinge nicht vertrocknen.
Fazit zur Einsaat von Buchensamen
Um Ihnen die Anzucht von Buchensamen ein Stück weit zu erleichtern, möchten wir Ihnen kurz die wichtigsten Punkte aufzählen, die Sie dabei beachten müssen:
- Bucheckern ernten und aus der Schale lösen
- Aussaat im Frühjahr direkt im Freien
- Aussaat in einem Blumentopf mit lockerer Erde
- Ausreichend gießen
- Setzlinge im Freiland vor Frost schützen
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