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Obstpflanzen

Der perfekte Boden für Himbeeren

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Der perfekte Boden für Himbeeren

Himbeeren gehören zur Familie der Rosengewächse und zählen zu den beliebtesten Obstsorten, die hierzulande in heimischen Gärten gepflanzt werden. Die Beeren verfügen über einen wunderbar aromatischen Geschmack und sind vielseitig verwendbar. Die sommergrünen Sträucher bilden lange Ruten, die bis zu zwei Metern lang werden können und mit feinen Dornen besetzt sind. Je nach Art und Sorte öffnen sich die hübschen weißen Blüten zwischen Mai und Juli. Die roten, gelben oder rosafarbenen Früchte können von Juni bis in den frühen Herbst hinein geerntet werden.

Der perfekte Standort und Boden für Himbeeren

Himbeersträucher gedeihen am besten an sonnigen, halbschattigen und windgeschützten Standorten im Garten. Obwohl Himbeeren in dem Ruf stehen, genügsam und anspruchslos zu sein, sorgen ideale Bodenverhältnisse für einen reichen Ernteertrag. Voraussetzung für das gesunde und kräftige Wachstum der Pflanzen ist ein humusreicher, tiefgründiger und lockerer Boden, wobei das Substrat durchaus leicht sauer sein darf.

Wie können schwere Böden verbessert werden?

Wie können schwere Böden verbessert werden


Auf sehr schweren, dichten Böden, in denen sich Staunässe bilden kann, gedeihen die Himbeersträucher nicht besonders gut. Deshalb ist es empfehlenswert, wenn Sie zunächst den Boden tiefgründig auflockern, das Unkraut entfernen und den Boden anschließend mit Sand verfeinern. Auch reifer Kompost, Torf oder Stallmist eignen sich hervorragend, um den Boden zu verbessern. Bevor Sie Ihre Sträucher einpflanzen, sollten Sie alte Wurzelreste und Steine restlos entfernen, damit das Regenwasser gut abfließen kann und keine Staunässe entsteht.

Düngen und Mulchen sorgt für optimale Bodenverhältnisse

Düngen und Mulchen sorgt für optimale Bodenverhältnisse
Damit der Ernteertrag reichlich ausfällt, empfiehlt es sich, die Himbeersträucher zweimal im Jahr zu düngen. Bewährt hat sich auch eine Mulchdecke, mit der Sie Ihre Pflanzen bedecken können. Sie verbessert zum einen die Beschaffenheit des Bodens und zum anderen führt sie den Pflanzen die benötigte Menge an Nährstoffen zu, damit diese prächtig wachsen und gedeihen. Darüber hinaus sorgt das Mulchen der Himbeeren im Beet, dass sich die Oberfläche des Bodens nicht verhärtet. Bei längeren Trockenperioden wird durch die Schicht aus Mulch, Gras, Stroh oder Laub verhindert, dass wertvolle Feuchtigkeit verdunsten kann. Des Weiteren verhindert die Mulchschicht, dass sich Unkraut unter den Sträuchern breitmacht, welches das Entstehen der Rutenkrankheit begünstigt.

Pflanzung von Himbeeren

Pflanzung von Himbeeren
Um eine gute Ernte zu erzielen, werden die Pflanzen mit einem Abstand von etwa 30-60 Zentimeter in Reihe gepflanzt. Hier sollte der Reihenabstand ungefähr 1,50 Meter betragen, damit die Himbeeren genügend Licht bekommen. Die meisten Himbeersorten werden vorzugsweise im Herbst gepflanzt, aber auch ein Anpflanzen im Frühjahr ist möglich. Wässern Sie die Wurzelballen vor der Einpflanzung und bringen Sie etwas Kompost oder Torf in das Pflanzloch ein, um die Bildung neuer Wurzeln anzuregen. Beim Einsetzen der Pflanzen sollten die Knospen etwa 5 Zentimeter mit Substrat bedeckt werden. Danach gießen Sie Ihre Sträucher gut an.

Expertentipp

In sehr trockenen Sommermonaten sollten Sie Ihre Pflanzen ein- bis zweimal pro Woche gießen. Achten Sie darauf, dass weder die Blätter, Triebe und Früchte nicht mit Wasser benetzt werden, um das Entstehen von Krankheiten zu verhindern. Himbeeren zählen zu den Flachwurzlern und reagieren sowohl auf Trockenheit als auch auf Staunässe sehr empfindlich.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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