Der Goldfelberich, der auch als punktierter Gilbweiderich bekannt ist, überzeugt viele Gärtner durch seine geringen Ansprüche und seiner insgesamt leichten Pflege, was ihn besonders bei Anfängern beliebt macht. Durch seine goldgelben Blüten, die zwischen Juni und August blühen, ist er ein prächtiger Blickfang im Garten. Außerdem wird er als Heilpflanze eingesetzt, da er entzündungshemmende Wirkstoffe enthält.
Ein vermeintlich großer Nachteil der mehrjährigen Staudenpflanze ist jedoch, dass sehr schnelle Wachstum der Wurzeln und Triebe, wodurch der Goldfelberich oftmals alle umliegenden Pflanzen verdrängt und somit auch zu einer regelrechten Plage werden kann. Für jeden ambitionierten Gärtner stellt sich daher die Frage, wie er dem Goldfelberich Einhalt gebieten kann und ihn gleichzeitig dennoch prächtig gedeihen lässt. Im nachfolgenden Artikel haben wir Ihnen die wesentlichen Informationen zur richtigen Pflege zusammengefasst.
Wie ist der Goldfelberich zu pflegen?
Wie bereits zuvor erwähnt, ist der Goldfelberich in Bezug auf seine Pflege sehr simpel. Der Standort des Goldfelberichs sollte sonnig und feucht, aber nicht durch Staunässe geprägt sein. Beim Gießen ist daher etwas Feingefühl gefragt, da Staunässe auf Dauer zum Faulen der Wurzeln führt. Um übermäßiges Austrocknen der Erde zu verhindern, bietet es sich zudem an, den Boden mit Rindenmulch zu überdecken. Das Düngen des punktierten Gilbweiderichs ist nicht zwingend erforderlich, verstärkt aber den Wuchs und die Blühkraft der Blüten. Bei besonders nährstoffarmen Böden oder dem Anbau in einem Topf bietet es sich trotz der geringen Ansprüche an, eine regelmäßige Düngung vorzunehmen.
Auf die Wintermonate ist der Goldfelberich aufgrund seiner robusten Struktur bestens vorbereitet. Ein zusätzlicher Schutz der Wurzeln oder Triebe ist nicht notwendig. Während der Frostperiode bzw. bei Temperaturen von unter 8 Grad Celsius sollte jedoch möglichst auf die Bewässerung verzichtet werden, da diese gegebenenfalls zu Frostschäden an den Wurzeln führen kann.
Wie und wann ist der Goldfelberich zu schneiden?

Aufgrund des naturbedingt dichten und buschigen Wuchses ist zu einem jährlichen Rückschnitt dringend zu raten. Dieser empfiehlt sich im Herbst, nachdem die Blüten und Stängel abgeblüht sind und beginnen sich zu verfärben. In der Praxis bewährt hat sich ein radikaler Rückschnitt bis auf eine Höhe von einer Handbreite vom Boden aus.
Ein Formschnitt ist üblicherweise nicht notwendig, stattdessen bietet es sich an, die Pflanze nach mehreren Jahren am gleichen Standort aufzuteilen, um sie wieder in Form zu bringen.
Expertentipp
Sollten Sie den Rückschnitt im Herbst versäumt haben, kann dieser auch noch im Frühjahr erfolgen. Hierbei wichtig zu beachten ist aber, dass die Pflanze noch nicht wieder ausgetrieben haben sollte. Bei vorhandenen Schädlingen oder Krankheiten, die einen Rückschnitt erfordern, kann dieser auch unterjährig durchgeführt werden. Um dem unkontrollierten Wachstum bereits bei der Pflanzung entgegenzutreten, empfiehlt sich zudem das Setzen einer Wurzelsperre.
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