Den süßlich-sauren Beeren können die wenigsten widerstehen. Sie selbst zu Hause zu ziehen ist daher ein wahrgewordener Traum für viele. Wie Sie die leckeren Beeren selbst ziehen und was Sie dabei beachten müssen, erfahren Sie im folgenden Beitrag.
Himbeeren auf dem Balkon anpflanzen
Der richtige Standort ist wichtig, damit Ihre Himbeerpflanzen wachsen und Ihre Früchte süß und aromatisch werden. Sie sollten die Pflanze an einem warmen, sonnigen Platz pflanzen, daher wäre es ideal, wenn sich Ihr Balkon in Südlage befindet. Zudem vertragen sie Zugluft nicht. Sie sollten Ihre Himbeeren daher mit einem Windschutz versehen und sie anbinden, um zu vermeiden, dass sie bei Wind umfallen.
Der Topf, in dem Sie die Himbeeren pflanzen, sollte ein Fassungsvermögen von mindestens 25 Litern umfassen. In die Töpfe sollten Sie lockere Erde füllen, damit sich beim Gießen keine Staunässe bildet, die Wurzelkrankheiten hervorrufen kann. Die Erde sollte humusreich sein, damit die Pflanze gleichmäßig mit Nährstoffen versorgt wird. Reichern Sie die Erde zudem mit Beerendünger oder reifem Kompost an.
Himbeeren im Kübel anpflanzen
Da Himbeeren meist viele Wurzeln und Ableger ausbilden, brauchen sie viel Platz. Daher sollten sie idealerweise im Beet gepflanzt werden. Alternativ können Sie jedoch auch zu einem ausreichend großen Pflanzkübel greifen. Zudem kann die Himbeerpflanze so nicht den Rest Ihres Beetes zuwuchern.
Welche Sorte ist für den Anbau auf dem Balkon geeignet?

Sie können grundsätzlich alle Himbeersorten im Kübel pflanzen. Da Sie nicht genug Platz haben, um frühe und späte Sorten anzupflanzen, ist es sinnvoll, eine Sorte zu pflanzen, die mehr als einmal im Jahr tragen. Die Sugana Himbeere trägt zwischen August und Oktober und Ende Mai Früchte. Außerdem ist die Pflanze nicht sonderlich groß, sodass sie gut im Topf kultivierbar ist.
So pflegen Sie Ihre Himbeerpflanzen richtig

Himbeerpflanzen brauchen viel Wasser. Sie müssen die Pflanze regelmäßig gießen, da sie sich selbst nicht mit Wasser versorgen kann.
Achten Sie darauf, dass Ihr Pflanzkübel ein großes Ablaufloch hat, damit das überschüssige Wasser gut abfließen kann. Die Wurzeln der Himbeere reagieren sehr empfindlich auf Nässe. Staunässe vertragen sie nicht.
Die Erde, in dem Sie Ihre Himbeerpflanzen gepflanzt haben, sollte gut durchlockert sein. Wichtig ist es auch, dass Sie die Ruten nach der Ernte zurückschneiden. Außerdem sollten Sie die Pflanze alle zwei Jahre umpflanzen, da die Nährstoffe dann aufgebraucht sind. Zudem sollten Sie die Pflanze alle paar Monate mit Beerendünger versorgen. In den kalten Jahreszeiten sollten Sie den Topf mit Luftpolsterfolie umwickeln und ihn nah an der Hauswand auf Holz oder Styropor positionieren. Bedecken Sie die Erde mit Reisig.
Expertentipp
Wenn Sie feststellen, dass die Blätter blass werden, können Sie etwas Hornspäne oder -mehl in die Erde einarbeiten, um fehlenden Stickstoff hinzuzufügen.
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