Mit seiner atemberaubenden Herbstfärbung und seinem harmonischen Wuchs zählt der Japanische Einhorn zu den wertvollsten Ziergehölzen in heimischen Gärten. Wie der Name vermuten lässt, stammt der als kleiner Baum oder Strauch wachsende Ahorn ursprünglich aus Japan und gehört zur Familie der Seifenbaumgewächse. In Europa war das prächtige Gehölz überwiegend in Botanischen Gärten und Parkanlagen zu sehen. Aufgrund des eher langsamen Wachstums eignet sich Japanischer Ahorn besonders gut für kleine Gärten und für die Kultivierung in Kübeln.
Die richtige Düngung des Japanischen Ahorns
Obwohl zum Japanischen Ahorn verschiedene Sorten und Arten gezählt werden, sind die Ansprüche der Gehölze doch recht ähnlich. In ihrer ursprünglichen Heimat wachsen sie vorzugsweise in Wäldern, die aufgrund der Nähe zum Meer ein feuchtes und mildes Klima aufweisen. Die attraktiven Pflanzen gedeihen dort auch auf steinigen Böden, in denen kaum Nährstoffe vorhanden sind. Deshalb gilt die Grundregel: Weniger ist mehr, denn die schönste Herbstfärbung präsentieren diejenigen Bäume, welche am wenigsten gedüngt wurden. Deshalb empfiehlt es sich, den Japanischen Ahorn sparsam und bedarfsgerecht mit Düngemitteln zu versorgen.
Der richtige Zeitpunkt für die Düngung
Wenn der Boden am Standort ausreichend nährstoffhaltig ist, muss Japanischer Ahorn im Freiland nicht gedüngt werden. Falls sich nur sehr wenige Nährstoffe in kargen und mageren Böden befinden, können Sie auf organische Düngemittel zurückzugreifen. Damit wird der Japanische Ahorn einmal zu Beginn der Wachstumsperiode im Frühjahr zwischen April und Mai gedüngt.
Ist der Boden am Standort stark ausgelaugt, versorgen Sie das Gehölz mit organisch-mineralischen Dünger, der die Nährstoffe langsamer und kontinuierlich abgibt. Auch dieses Düngemittel wird ausschließlich im zeitigen Frühjahr eingesetzt. Hauptsächlich bei noch jungen Ahornbäumen sollte darauf geachtet werden, diese ausschließlich im Frühling zu düngen. Hierfür eignen sich sowohl nährstoffreiche Hornspäne als auch reifer Kompost.
Das Düngen von Kübelpflanzen

Im Gegensatz zu dem im Freiland gepflanzten Ahorn benötigen die Gehölze im Kübel bedarfsgerecht Düngergaben. Mit der Zeit befinden sich im Substrat nicht mehr genügend Nährstoffe, die das Bäumchen durch seine Wurzeln aufnehmen kann. Verwenden Sie einen hochwertigen, mineralischen Langzeitdünger, den Sie dem Gewächs im Frühjahr und im August über das Gießwasser verabreichen. Ab dem Herbst wird das Düngen gänzlich eingestellt, damit sich der Japanische Ahorn auf die Winterruhe vorbereiten kann.
Japanischen Ahorn organisch düngen
Das beste organische Düngemittel für Ihren Japanischen Ahorn ist das eigene Blattwerk. Die Blätter des Bäumchens enthalten alle Nährstoffe, die das Gehölz braucht. Sobald sie im Herbst vom Baum abfallen, werden sie von unzähligen Kleinstlebewesen im Boden zersetzt, sodass auf diese Weise die enthaltenen Nährstoffe wieder zur Verfügung stehen, was dem Gewächs zugutekommt.
Expertentipp
Wenn Sie feststellen, dass der Strauch braune Blätter bekommt, ist es möglich, dass er an einem zu feuchten Standort steht oder Staunässe ausgesetzt ist. Sowohl im Freiland als auch bei der Kultivierung im Kübel ist darauf zu achten, dass sich kein überschüssiges Wasser im Boden ansammelt. Ein anderer Grund für braunes Blattwerk ist oftmals auf lang anhaltende Trockenheit und Hitze zurückzuführen, die der Baum nicht gut verträgt. Achten Sie in diesem Fall auf ein regelmäßiges Bewässern.
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