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Kräuterpflanzen

Petersilienwurzeln (Petroselinum crispum) – richtiges Einfrieren

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Petersilienwurzeln (Petroselinum crispum) - richtiges Einfrieren

Petersilie ist vor allem als Küchenkraut bekannt, mit dem man Speisen verfeinert. Neben den Blättern können auch die Wurzeln in der Küche verwendet werden. In Suppen, als Beilage zu Fleisch oder roh in Salaten verstärken sie den Geschmack. Als Tee eignen sie sich zur Bekämpfung von Harnwegsentzündungen. Wer sie aus dem eigenen Garten bezieht, sollte einen Teil der Ernte einfrieren, damit man im Winter nicht auf sie verzichten muss.

Vorbereitung der Wurzeln

Vorbereitung der Wurzeln


Schneiden Sie die oberirdischen Pflanzenteile der Petersilie ab. Sie eignen sich ebenfalls zum Einfrieren, sollten jedoch separat gelagert werden, damit sie den Wurzeln keine Nährstoffe entziehen.

Waschen Sie die Petersilienwurzeln gründlich unter fließendem Wasser und schälen Sie sie, um Erdreste und eventuell vorhandene Keime zu entfernen. Verwenden Sie zum Schälen einen Gemüseschäler. Mit einem Messer geht zu viel essbares Material verloren. Möchten Sie die Wurzeln später nicht als Ganzes servieren, können Sie sie in Würfel oder Scheiben schneiden. Das ist vor dem Einfrieren deutlich einfacher als danach.

Blanchieren

Blanchieren
Im Anschluss sollten Sie die Wurzelstücke blanchieren. Das tötet vorhandene Keime ab und verlängert die Haltbarkeit des Gemüses. Haben Sie es eilig und wollen die Wurzeln nur wenige Tage oder Wochen einfrieren, können Sie auf das Blanchieren verzichten. Der Vitaminverlust ist dann jedoch größer.

Bereiten Sie einen Topf oder eine Schüssel mit Eiswasser vor. Füllen Sie einen Kochtopf mit Wasser, bringen Sie es zum Kochen und lassen Sie die Petersilienwurzeln für etwa zwei Minuten auf mittlerer Hitze köcheln. Gießen Sie den Inhalt nach Ablauf der Zeit durch ein Sieb ab und geben Sie die Wurzeln so schnell wie möglich in das Eiswasser. Lassen Sie sie dort auskühlen und trocknen Sie sie anschließend durch Abtupfen mit Küchenrolle oder einem Küchentuch ab.

Einfrieren

Einfrieren
Füllen Sie die Wurzeln in Gefrierbeutel oder luftdicht verschließbare Behältnisse, drücken Sie die Luft aus den Beuteln und verschließen Sie sie. Legen Sie sie in die Gefriertruhe oder das Gefrierfach Ihres Kühlschrankes. Falls das Gerät über eine Schockgefrierfunktion verfügt, sollten Sie diese nutzen, um die Haltbarkeit zu erhöhen und den Geschmacksverlust während der Lagerung zu verringern.

Haltbarkeit

Tiefgefrorene Petersilienwurzeln sind etwa ein halbes Jahr lang haltbar. Die empfohlene Verbrauchsfrist liegt jedoch bei drei Monaten, da sie später kaum noch schmecken und den Großteil der enthaltenen Vitamine verloren haben. Sie eignen sich dann lediglich als Suppengewürz, nicht mehr für Salate und als Beilagen für Speisen.

Alternativen

Einfrieren ist die beste Möglichkeit, Petersilienwurzeln langfristig zu lagern. Bei Lagerzeiten bis maximal drei Wochen, können Sie die Wurzeln auch in einer kühlen, trockenen Speisekammer oder im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahren. Waschen Sie die Wurzeln in diesem Fall nicht vor der Lagerung, da es sonst zur Bildung von Schimmel kommen kann.

Expertentipp

Frieren Sie Petersilienwurzeln in kleinen Portionen ein. Mehrmaliges Auftauen, um einen Teil zu entnehmen und das Wiedereinfrieren führt zum Verlust der enthaltenen Vitamine und zum Verderb. Weiterhin sollte man Petersilienwurzeln nicht in zu großer Menge essen. Sie wirken entwässernd und können die Nieren schädigen.

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