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Stauden & Ziergräser

Pfeifengras – richtige Pflege

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Pfeifengras - richtige Pflege

Pfeifengras dient nicht nur als Sichtschutz, denn es strahlt durch die langen gelblich-braunen bis bronzefarbenen Blütenähren von Juli bis September und mit Hilfe der überhängenden Blätter viel Natürlichkeit aus. Wer seinem Garten ein naturbezogenes Naturell verleihen möchte, sollte dieses Gewächs nicht außer Acht lassen. Mit der richtigen Pflege und unter idealen Bedingungen verleiht Pfeifengras seiner Umgebung einen ganz besonderen Charme.

Die Auswahl des richtigen Standorts

Die Auswahl des richtigen Standorts


Pfeifengras bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte in frischer und feuchter Erde. Der Boden sollte leicht sauer und durchlässig sein, um eine schnelle Austrocknung zu vermeiden. Besonders gut geeignet sind durchlüftete Ton- oder Lehmböden, die zusätzlich mit etwas Sand aufgewertet wurden. Werden ideale Standortbedingungen geschaffen, kann sich Pfeifengras gut etablieren und benötigt nur wenig Aufmerksamkeit.

Ideale Pflegemaßnahmen

Ideale Pflegemaßnahmen
Wie viele andere Ziergräser gilt auch Pfeifengras als sehr pflegeleicht. Wichtig ist, die Pflanzen vor allem in den Sommermonaten regelmäßig zu wässern, um sicherzugehen, dass der Boden nicht austrocknet und eine leichte, gleichbleibende Feuchtigkeit gegeben ist. Staunässe gilt es dabei jedoch unbedingt zu vermeiden.

Von April bis September lohnt es sich, in Kübeln kultivierte Exemplare einmal pro Monat mit Flüssigdünger zu versorgen. Bei der Kultur im Freiland genügt eine Düngung alle acht Wochen mit Kompost oder selbst hergestellter Pflanzenjauche. In der kalten Jahreszeit müssen Düngergaben jedoch eingestellt werden.

Da Pfeifengras winterhart ist und Temperaturen bis -28°C verträgt, ist eine Überwinterung an wärmeren Standorten nicht nötig. Trotzdem sollte das Wurzelwerk im Winter geschützt und mit Laub, Reisig oder Tannenzweigen abgedeckt werden.

Expertentipp

Pfeifengras sollte man erst im Frühjahr verschneiden, da die Halme als natürlicher Schutz vor Nässe und Frost dienen. Gleichzeitig bieten sie Unterschlupf für Insekten und andere Kleintiere. Ab März kann man das Ziergras bis in Bodennähe herunterschneiden. Um zu vermeiden, dass es von innen verkahlt, lohnt es sich, den Wurzelballen alle drei bis vier Jahre zu teilen. Auf diese Weise kann es nicht nur an anderen Orten gepflanzt werden, es erhält zudem mehr Platz, um besser zu gedeihen und sich schneller ausbreiten, ohne eingeengt zu sein. Auch für diese Maßnahme bietet sich das Frühjahr an.

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