Eines der beliebtesten Materialien für den Bodenbelag auf der heimischen Terrasse ist Lärche. Insbesondere die so genannte Sibirische Lärche gilt als besonders hartes und robustes Holz. Wird es ordnungsgemäß verlegt und regelmäßig gepflegt, so sorgt das Lärchenholz mit seiner warmen Färbung für ein besonders einladendes Ambiente.
Lärchenholz korrekt verlegen
Da das Holz auf der Terrasse in der Regel allen Witterungen ausgesetzt ist, muss es sowohl mit Sonne als auch mit Niederschlägen und Frost umgehen können. Insbesondere eine häufig wechselnde Witterung kann dafür sorgen, dass das Lärchenholz eine graue Farbe annimmt. Besonders kompliziert gestaltet sich dabei die richtige Konstruktion. Lärche darf in keinem Fall mit Erde in Berührung kommen, da dies ansonsten zu Fäulnis führen kann. Aus diesem Grund ist eine gut belüftete Unterkonstruktion ausschlaggebend, welche einen direkten Kontakt verhindert und faulenden Stellen vorbeugt.
Damit Regenwasser immer rasch abfließen kann, ist es außerdem wichtig, zwischen den einzelnen Dielen sowie zwischen der Hauswand und der Terrasse eine ausreichende Anzahl an Fugen zu einzuplanen. Auf diese Weise können die Dielen schneller trocknen. Grundsätzlich sollte man sich für ein hochwertig verarbeitetes Lärchenholz entscheiden. Das bedeutet, es muss nach Möglichkeit astfrei und lasiert sein, da es ansonsten splittern könnte. Sowohl glatte als auch geriffelte Dielen haben jeweils ihre Vorzüge. Während glatte Dielen sich leichter reinigen und pflegen lassen, sind geriffelte Dielen auch im nassen Zustand rutschfest.
Die richtige Reinigung

Gewöhnliche Verunreinigung auf dem Dielenboden werden entweder mit einem Besen, einem Schrubber oder einer harten Bürste sowie klarem Wasser beseitigt. Alternativ kann ein Industriestaubsauger verwendet werden, der den Arbeitsaufwand deutlich reduziert. Bei der Reinigung sollten insbesondere die Zwischenräume berücksichtigt werden. Lose Verschmutzungen entfernt man zum Beispiel mit einem herkömmlichen Staubsauger. Hat sich in diesen Zwischenräumen Moos gebildet, so sollte dies unverzüglich beseitigt werden, da es die Lebensdauer des Bodens deutlich beeinträchtigt.
Die optimale Pflege

Wird das Lärchenholz sorgfältig gepflegt, so sorgt dies nicht nur für eine ansprechende Erscheinung, sondern auch für eine verlängerte Lebensdauer. Im Laufe der Zeit entwickelt die Lärche durch Witterungseinflüsse einen unschönen Grauschleier. Setzt man einmal im Jahr ein spezielles Hartwachsöl ein, so verhindert das eine Vergrauung und verleiht dem Holz zusätzlich einen Feuchtigkeitsschutz. Einen bereits vorhandenen Grauschleier entfernt man mit einem Entgrauungsmittel.
Bevor der Dielenboden eingeölt wird, reinigt man ihn sorgfältig und lässt ihn vollständig über einige Tage hinweg abtrocknen. Wurde das Holz zuvor versiegelt oder lackiert, so ist zudem ein Abschleifen nötig. Anschließend wird das Öl mit einem Lappen in einer dünnen Schicht auf den Holzboden aufgetragen. Überschüssiges Öl wird nach einigen Minuten wieder abgewischt. Anschließend darf die Terrasse für vierundzwanzig Stunden nicht betreten werden, damit das Öl gut einziehen kann.
Expertentipp
Um besonders hartnäckigen Schmutz oder Moos vom Dielenboden zu entfernen, so kann man dafür einen Hochdruckreiniger einsetzen. Es ist wichtig, dabei ausschließlich auf der schwächsten Stufe zu arbeiten oder alternativ einen Fachmann hinzuzuziehen, damit der Boden keine Schäden davonträgt.
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