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Obstpflanzen

Sind Granatapfelkerne giftig?

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Sind Granatapfelkerne giftig

Granatapfelkerne dienen als Quelle für gesundheitsfördernde Mikro- sowie Makronährstoffe und sind vollkommen ungiftig. Die begehrten Früchte des Granatapfelbaumes, der den botanischen Namen ‘Punica granatum’ trägt, versorgen den menschlichen Organismus mit einem Mix aus wertvollen Vitaminen, Mineralien und sekundären Pflanzenstoffen. Der Baum, der der Gattung der Weiderichgewächse zuzuordnen ist, gilt als Fruchtbarkeitssymbol und steht für Schönheit.

Lediglich an Standorten, die optimal auf seine spezifischen Bedürfnisse zugeschnitten sind, bildet der dekorative Baum Früchte aus. Diese fungieren als Basis für hochwertige Säfte, Mocktails sowie Desserts und veredeln gekonnt Speisen aller Art, Backwaren und Porridge. Pur genossen präsentieren sich die Kerne der Pflanze als origineller, gesunder und delikater Snack.

Wissenswertes

Wissenswertes


Der Baum bevorzugt sonnenverwöhnte Standorte gepaart mit mäßig feuchten, sandigen bis lehmigen Böden. Seine Blütezeit fällt in das Zeitfenster zwischen Juni und September. Der als Heilpflanze deklarierte Granatapfelbaum, der eine durchschnittliche Wuchshöhe zwischen 2 und 4 Metern erreicht, zählt deutschlandweit zu den vergleichsweise begehrtesten Kübelpflanzen.

Granatapfelkerne finden sich eingebettet in die Früchte des Baumes. Sie faszinieren mit ihrer exotischen Optik und verbergen im Inneren die gesunden Granatapfelkerne.

Granatapfelkerne – eine Quelle für sekundäre Pflanzenstoffe

Granatapfelkerne - eine Quelle für sekundäre Pflanzenstoffe
Charakteristisch für die Kerne, die von rotem Fruchtfleisch umsäumt sind, ist ein hoher Gehalt an Phytoöstrogenen. Derartige sekundäre Pflanzenstoffe beeinflussen die Knochendichte positiv und wirken leberprotektiv. Zudem sind sie immunstimulierend, zellschützend und senken das Risiko für Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems.

Ergänzend enthalten die Kerne eine hohe Konzentration an Polyphenolen. Sie gehören ebenso wie Phytoöstrogene zur Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe und wirken antientzündlich und antioxidativ. Ferner sind die Kerne gute Vitamin-C Lieferanten.

Expertentipp

Da die Pflanze ausschließlich sonnenverwöhnte Standorte bevorzugt, ist der Baum zwingend im Bereich eines vollsonnigen Platzes zu pflanzen. Insider platzieren den Baum bewusst unmittelbar vor sonnigen Hauswänden oder Trockenmauern. Für ein bestmögliches Wachstum präparieren sie die Erde mit Hilfe von Lavasplitt. Dieser stillt den Mineralstoffbedarf der Pflanze und fördert ein zielgerichtetes Wachstum. Um die Ausbildung der Blüten im jeweiligen Folgejahr effektiv zu forcieren, ist der Baum ab Mitte August nicht mehr zu düngen. Parallel dazu ist das Gießen einzuschränken. Wer die Pflanze im Kübel kultivieren möchte, sollte primär auf die Sorte ‘Nana’ setzen.

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