Die aus Japan stammende Sternmagnolie ist durch ihre Blütenpracht bereits zeitig im Jahr ein Blickfang in heimischen Gärten. Damit sie ihre volle Schönheit erreichen kann und lange Zeit behält, muss bereits bei der Pflanzung auf einige Details geachtet werden. Dazu gehört nicht zuletzt die beeindruckende Größe, die das Gewächs erreichen kann. Welche Punkte Sie berücksichtigen sollten, erfahren Sie in diesem Beitrag.
Die Auswahl des Standortes für eine Sternmagnolie
Der optimale Standort für eine Sternmagnolie sollte sonnig, warm und geschützt sein. Lichten Schatten verträgt das Gewächs ebenfalls, bildet hier jedoch deutlich weniger Knospen und damit weniger Blüten aus.
Bedenken Sie zudem die Endgröße des Strauches. Eine Sternmagnolie kann bis zu drei Meter groß werden und hat einen Umfang von wenigstens zwei Metern. Dementsprechend muss in alle Richtungen ausreichend freie Fläche vorhanden sein. Pflanzen Sie das dekorative Gewächs nicht zu nah an Mauern, Zäune oder andere Gewächse.
Ideale Bodenbeschaffenheiten für Sternmagnolien

Die Erde muss locker, durchlässig, nährstoffreich und humos sein. Staunässe und Verdichtung bekommen der Sternmagnolie nicht. Bei einem stark lehmhaltigen Boden können Sie Sand und Kompost untermischen, um einen besseren Wasserabfluss und eine stärkere Belüftung zu erreichen.
Vor dem Pflanzen ist es sinnvoll, das Substrat mit Kompost anzureichern und es durch Umgraben aufzulockern. Dadurch ist eine länger anhaltende Nährstoffversorgung gegeben und das Anwachsen wird begünstigt. Spezielle Erde ist nicht notwendig, entsprechend vorbereitete Gartenerde reicht vollkommen aus.
Richtiger Zeitpunkt für die Pflanzung

Eine Sternmagnolie sollte weder während der Blütezeit noch im Sommer ins Freiland gepflanzt werden. Kultivieren Sie das Gewächs während dieser Zeit in einem Kübel und achten Sie auf eine ausreichende Wasserversorgung.
Als Zeitpunkte eignen sich Februar bis spätestens Anfang März sowie der frühe Herbst vor dem ersten Frost. Abhängig von Klima und Wetterlage kann das Einsetzen bereits Anfang September bis Mitte Oktober erfolgen. Wurde der Pflanzzeitpunkt im Herbst verpasst, ist es ratsam die Sternmagnolie im Haus zu überwintern. Andernfalls hat sie nicht mehr genügend Zeit, um anzuwachsen und wird Frostschäden erleiden.
Pflege nach der Pflanzung
Der Bereich um die Wurzeln sollte nie vollständig austrocknen. Gießen Sie deshalb nach dem Einsetzen der Sternmagnolie schwemmend und wässern Sie das Gewächs während des ersten Standjahres in trockenen Perioden.
Haben Sie vor dem Pflanzen bereits Kompost in das Erdreich eingearbeitet, können Sie im ersten Jahr auf weitere Düngergaben verzichten. Mit dem Beginn des nächsten Frühjahrs sollte eine regelmäßige, zusätzliche Nährstoffzufuhr erfolgen. Geeignete Düngemittel sind:
- Kompost
- Mist
- Kaffeesatz
- Azaleendünger
- Rhododendrondünger
Expertentipp
Eine Sternmagnolie kann in den ersten Jahren problemlos in einem Kübel kultiviert werden. Aufgrund ihrer endgültigen Größe sollten Sie mit dem Auspflanzen jedoch nicht zu lange warten. Beachten Sie, dass der Pflegeaufwand bei der Kübelkultur höher ausfällt als im Freiland. Länger als zwei bis maximal drei Jahre wird diese Form der Kultur nicht angeraten.
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