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Beetpflanzen

Wissenswertes zur Blütezeit des Märzenbechers

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Wissenswertes zur Blütezeit des Märzenbechers

Neben Winterlingen, Schneeglöckchen und Krokussen gehören die bezaubernden Märzenbecher zu den ersten Frühblühern, die im Garten den Frühling ankündigen. Mit ihren zarten, becherförmigen Blüten in reinem weiß mit gezackten Rändern und grünen Punkten bietet die Pflanze aber nicht nur ein reizvollen Anblick, sie ist auch eine unverzichtbare Nahrungsquelle für verschiedene Insekten in einer Zeit, in der noch nicht viel blüht. Häufig wird der Märzenbecher mit dem Schneeglöckchen verwechselt, das eine ähnliche Wuchsform hat.

Er unterscheidet sich jedoch von diesem durch seine gleichlangen Blütenblätter. Seine Heimat hat der Märzenbecher, der aufgrund seines auffälligen Fruchtknotens auch als Frühlingsknotenblume bekannt ist, vor allem in Auenwäldern und feuchten Laubmischwäldern in Süd- und Mitteleuropa. Da die Pflanze stark gefährdet und streng geschützt ist, darf sie weder gepflückt noch ausgegraben werden. Wer den zierlichen Märzenbecher im eigenen Garten kultivieren möchte, muss daher auf Zwiebeln aus dem Fachhandel zurückgreifen.

Wann blüht der Märzenbecher?

Wann blüht der Märzenbecher?


Der Name des Märzenbechers lässt vermuten, dass er seine Blütezeit im März hat. Das ist auch richtig, denn hier hat er seine Hauptblütezeit. Abhängig von verschiedenen Faktoren wie dem jeweiligen Klimagebiet oder der Ausprägung des vorangegangenen Winter kann der Beginn der Blüte jedoch variieren. War der Winter z.B. sehr mild, kann es vorkommen, dass schon im Januar erste Blätter sprießen und bald darauf die Blüte des Märzenbechers einsetzt. Normalerweise geschieht das erst im Februar und bei sehr harten Wintern mit viel Schnee und Eis sogar erst im März. Die Hauptblütezeit ist wie gesagt im März, wenn die Sonne bereits durch die noch unbelaubten Bäume bis zum Waldboden scheinen kann und warm genug ist, um die Insekten anzulocken, die zur Bestäubung des Märzenbechers notwendig sind.

Blühdauer der Frühlingsknotenblume

Blühdauer der Frühlingsknotenblume
Wie lange die Blütezeit andauert, ist ebenfalls von den Umgebungsbedingungen und dem Standort der Pflanze abhängig. So spielt z.B. der Austrieb der Bäume eine entscheidende Rolle, denn wenn sich ein Blätterdach bildet und die Sonne nicht mehr zum Boden vordringt, verblühen die zarten Blüten schnell, die Blätter vertrocknen und die Pflanze zieht sich in den Boden zurück. Denn Sonnenlicht ist für ihr Überleben zwingend notwendig, damit die zur Bestäubung nötigen Insekten sie besuchen.

Das Abblühen geschieht spätestens im April, nachdem die Blüte den ganzen März über angedauert hat. Die Zwiebeln verbleiben dann im Boden und treiben im Folgejahr wieder aus. Neben dem Standort und der Sonneneinstrahlung hat auch die Bodenbeschaffenheit einen großen Einfluss auf die Blühdauer des Märzenbechers. Ein nährstoffreicher, lehmhaltiger und leicht feuchter Boden, bevorzugt in der Nähe eines Wasserlaufes oder Gartenteiches mit direkter Wintersonne unter einem Baum oder an einer Mauer ist ideal und bietet dem Märzenbecher beste Bedingungen für eine ausdauernde Blüte.

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© pixabay.com/Hans
© www.istockphoto.com/magicflute002
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