Eine noch weitgehend unbekannte Pflanze und sozusagen die kleine Schwester des Echten Salbeis ist der Ziersalbei. Er ist im Garten an seiner traubenförmig angeordneten und blau-violetten Blütenpracht zu erkennen und kann bis zu 2 Meter hoch wachsen. Zudem gibt es viele verschiedene Arten des Ziersalbeis. Ob diese giftig oder sogar essbar sind, erfahren Sie in diesem Beitrag.
Wissenswertes
Viele der bei uns angepflanzten Ziersalbei-Arten stammen aus Asien, wie zum Beispiel Steppen-Ziersalbei. Andere stammen aus den Bergen Südamerikas und auch diese werden hierzulande von Gartenliebhabern bewundert und geschätzt.
Ziersalbei wächst recht schnell und entwickelt sich zu einer hohen Staude, die mit ihrer Blütenpracht viele Farbtupfer in Beete bringt und Insekten anlockt. In Amerika wird Ziersalbei sogar von Kolibris angeflogen. Je nach Region und Sorte überleben die Stauden unseren Winter oder können als einjährige Pflanzen kultiviert werden.
Der Unterschied von Salbei und Ziersalbei

Der Teil ‘officinalis’ im biologischen Namen des Echten Salbeis (Salvia officinalis) deutet darauf hin, dass das Gewächs als Heilpflanze verwendet werden kann, was jedoch nicht auf Ziersalbei zutrifft. Von letzterem gibt es viele verschiedene Sorten, die der gleichen Pflanzengattung wie unser Küchensalbei angehören.
Ziersalbei in der Küche
Ziersalbei ist nicht giftig, findet als Heilpflanze oder Lebensmittel jedoch keine Anwendung. Einige Quellen schreiben ihm eine beruhigende Wirkung zu, dies scheint aber vor allem auf die ursprünglichen Variationen aus Südamerika zuzutreffen.
Hierzulande erfreuen wir uns vor allem an der wundervollen Blütenpracht des Ziersalbeis, die einen Beitrag zur Artenvielfalt leistet und viele verschiedene Insekten in den Garten lockt.
Expertentipp
Die verschiedenen Ziersalbei-Arten weisen zudem unterschiedliche Wuchshöhen auf. Informieren Sie sich vor der Pflanzung genau und planen Sie genügend Platz für Ihren Ziersalbei ein.
Häufig gestellte Fragen
Benötigt Ziersalbei viel Sonne?
Da die Pflanzen aus südlicheren Regionen der Erde stammen, sollten sie in heimischen Gärten stets einen vollsonnigen Standort erhalten.
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