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Zimtahorn richtig schneiden – Tipps & Wissenswertes

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Zimtahorn richtig schneiden - Tipps & Wissenswertes

Zur Gattung Ahorn (Acer) zählen über rund 100 – meist sommergrüne – Sträucher und Bäume. Der Ahorn, dessen Ursprung rund um die gemäßigten und tropischen Zonen der Nordhalbkugel liegt, zählt zur Familie der Seifenbaumgewächse. Ahorne lassen sich gut an ihrem Laub erkennen, denn die Blätter des Baumes zeigen sich zumeist handförmig gelappt. Von Ihrer schönsten Seite präsentieren sich die meisten Ahorngewächse im Herbst, wenn sich ihr Laub von leuchtend gelb bis hin zu tiefem Rot verfärbt.

Zimtahorn: ein Blickfang für den Garten

Zimtahorn ein Blickfang für den Garten


Der Zimtahorn – Acer griseum – stammt ursprünglich aus China, wo er unter dem Namen „xue pi feng“ bekannt ist. Seine Heimat sind die chinesischen Provinzen Henan, Hubei , Sichuan und Shaanxi, wo der Zimtahorn nicht selten eine beachtliche Wuchshöhe von bis zu 20 Metern erreicht. In unseren Breiten, in denen der Zimtahorn als exklusives Ziergehölz (zu hohen Preisen) gehandelt wird, wird er – je nach Standort – meist nur sechs Meter hoch, kann es im seltenen Einzelfall aber auf eine Höhe von 10 Metern bringen.

Der hohe Preis der Pflanze lässt sich erklären: Der Zimtahorn zählt zu den extrem langsam wachsenden Bäumen. Jungpflanzen legen pro Jahr nur etwa 10 bis 20 Zentimeter zu – Bäume, deren Alter 40 Jahre übersteigt, werden kaum noch größer.

Bemerkenswert – und wirklich auffällig – ist die hübsche Rindenfärbung des Zimtahorns. Seine rotbraune, glatte und glänzende Baumrinde löst sich zudem stetig vom Stamm und rollt sich auf. Die so entstandenen Rindenröllchen ähneln dem Stangenzimt und sind die unverkennbaren Namensgeber des Baumes. Ihr Zimtahorn muss also kein Laub tragen, um ein echter Blickfang zu sein.

Zimtahorn richtig schneiden

Zimtahorn richtig schneiden
Zwar würde die Schnittverträglichkeit des Zimtahorns einen Rückschnitt zulassen, doch ist es kaum erforderlich, den Baum damit zu behelligen. Sollten sich störende Äste entwickelt haben, so können diese – falls es wirklich nötig ist – bereits im Spätsommer entfernt (beziehungsweise zurückgeschnitten) werden.

Sollte – aus welchem Grund auch immer – ein aufwendigerer Baumschnitt unumgänglich geworden sein, so sollten Sie unbedingt professionell vorgehen, um Ihrem „Schmuckstück“ nicht zu schaden. Bedenken Sie, dass Sie Ihren Zimtahorn keinesfalls bei Temperaturen, die unter dem Gefrierpunkt liegen, schneiden dürfen. Der Beste Zeitpunkt für Schnittarbeiten liegt – nach dem Abfallen des Laubes – in den Monaten von November bis Januar. Schneiden Sie den Baum nicht zu sehr herunter, sondern beschränken Sie sich darauf, abgestorbene Zweige auszulichten und zu lang gewordene, eventuell störende, Äste zurückzuschneiden.

Expertentipp

Der pflegeleichte Zimtahorn braucht kaum Zuwendung. Herrscht während des Sommers jedoch Trockenheit, so sollten Sie den Baum hin und wieder gießen. Besonders wichtig ist die Wassergabe dann, wenn es sich um noch junge Bäume handelt. Grundsätzlich sollten Sie Bodenbearbeitungen im Wurzelbereich des Zimtahorns vermeiden, denn die Wurzeln der Pflanze sind extrem empfindlich.

Auch wenn sich der Zimtahorn gegenüber Krankheiten und Schädlingsbefall in der Regel resistent zeigt, sollten Sie seinen Zustand ab und an kontrollieren, denn – wenn auch nur in seltenen Fällen – kann „Echter Mehltau“ Ihren Baum befallen. Um einen akuten Mehltau-Befalls in den Griff zu bekommen, müssen (nach dem Entfernen der befallenen Pflanzenteile) Fungizide eingesetzt werden. Im Gartencenter finden Sie verschiedene Präparate. Lassen Sie sich beraten.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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