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Gartengeräte

Rasenmäher kippen – so wird es richtig gemacht

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Rasenmäher kippen - so wird es richtig gemacht!

Der Rasenmäher gehört in den meisten Gärten zur Grundausstattung. Ganz gleich ob mit Benzin oder Strom betrieben – er sorgt dafür, dass ein verwilderter Rasen wieder eine ansehnliche Form erhält. Hin und wieder kann es jedoch vorkommen, dass der Rasenmäher gekippt werden muss. Das kann beispielsweise zur Wartung, Reparatur oder wenn die Messer blockiert sind, der Fall sein. Aber wie kippt man einen Rasenmäher eigentlich richtig?

Eine wichtige Grundregel ist wirklich immer zu beachten

Auf den ersten Blick scheint die Handhabung eines Rasenmähers recht einfach zu sein. Allerdings kommt es jährlich zu rund 7.000 Unfällen, die durch eine unsachgemäße Nutzung von Rasenmähern verursacht werden. Dass man mit ungeschützten Gliedmaßen in die rotierenden Messer gerät gehört dabei mit zu den häufigsten Unfallursachen. Das kann eigentlich nur passieren, wenn man in den Auswurfschacht greift oder den Rasenmäher kippt. Aus diesem Grund darf der Rasenmäher niemals im laufenden Betrieb gekippt werden. Auch dann nicht, wenn die Messer durch einen Fremdkörper blockiert werden. Diese könnten sich während des Kippvorganges lösen und die Messer laufen wieder an. Es existiert noch eine zweite Grundregel, die jedoch abhängig von der Betriebsart ist. Deshalb wird diese in dem jeweiligen Abschnitt gesondert erwähnt.

Ein Elektrorasenmäher zu kippen ist sehr einfach

Ein Elektrorasenmäher zu kippen ist sehr einfach


Ein Elektro Rasenmäher lässt sich sehr leicht kippen. Hier muss nur beachtet werden, dass man vor dem Kippvorgang die Stromversorgung trennt. Mit anderen Worten, der Stecker muss immer gezogen sein, bevor am Rasenmäher gearbeitet wird. Da ein Elektrorasenmäher keine Betriebsstoffe wie Sprit oder Öl enthält, die auslaufen könnten, kann er nun einfach auf die Seite gelegt werden. Kleiner Tipp am Rand: Empfehlenswert ist es, den Stecker im Blick zu haben. Nicht das jemand, während man am Rasenmäher hantiert, auf die Idee kommt, den Stecker wieder in die Steckdose zu stecken.

So wird ein Benzinrasenmäher richtig gekippt

So wird ein Benzinrasenmäher richtig gekippt
Der Aufwand, einen Benzinrasenmäher zu kippen, ist nicht viel höher wie bei einem Elektrorasenmäher. Ein Benzinrasenmäher hat jedoch ein paar Besonderheiten, auf die man berücksichtigen muss. Zuerst einmal gilt auch hier, dass der Rasenmäher vor einem versehentlichen Anspringen gesichert wird. Dazu zieht man einfach den Zündkerzenstecker von der Zündkerze. Damit der Stecker nicht unbeabsichtigt mit der Kerze in Kontakt kommt, fixiert man ihn am besten mit etwas Klebeband. Nun kann der Rasenmäher eigentlich auch schon gekippt werden. Zu beachten ist jedoch, dass ein Benzinrasenmäher immer so gekippt wird, das die Einfüllöffnungen für Benzin und Öl nach oben zeigen. Ansonsten laufen die Stoffe und verunreinigen den Boden.

Expertentipp: Sollte man Aufsitzrasenmäher kippen?

Theoretisch ließe sich ein Aufsitzrasenmäher mit drei oder vier starken Personen kippen. Schließlich kann so ein Rasenmäher leicht mehrere Hundert Kilogramm Leergewicht auf die Waage bringen. Deshalb sollte man für solche großen und schweren Geräte besser eine Hebebühne nutzen. Denn bereits durch das Eigengewicht könnten Schäden an der Karosserie, dem Chassis oder dem Fahrwerk auftreten. Auch ist der Aufwand höher, da hier Sprit, Kühl- und Bremsflüssigkeit und Öl oft zwingend vorher abgelassen werden müssen.

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© www.istockphoto.com/ronstik

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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