Die Pflege der meisten Zimmerpflanzen ist mit einem gewissen Aufwand verbunden. In der heutigen stressigen Zeit haben viele Menschen nicht mehr die Muße, sich um pflegeintensive Pflanzen zu kümmern. Hier spielen die stacheligen Zimmerpflanzen ihre Vorteile aus. Dass die Pflege der stacheligen Pflanzen nicht viel Aufwand und Zeit erfordern, ist da ein großer Pluspunkt. Ein anderer Grund ist die Vielzahl an Arten und Formen, die in der Familie der Kakteen zu finden sind. Dadurch erlebt man immer wieder neue Überraschungen in der Blüte. Aber welche Kakteen sind eigentlich für die Pflege im Zimmer geeignet? Und wie viel Aufwand benötigen die Pflanzen, bis sie blühen?
Große Kakteen die für einen Blickfang sorgen
Sicherlich haben viele schon die großen Säulenkakteen in Filmen oder vielleicht sogar in ihrem natürlichen Lebensraum gesehen. Die Wüstenbewohner gehören mit einer Größe von bis zu 10 Metern zu den Giganten unter den Kakteen. Allerdings eignen sie sich aufgrund ihrer enormen Größe nicht für Innenräume. Andere große Kakteenarten können schon durch ihre Größe zu einem Blickfang im Raum werden. Der Cleistocactus oder auch Silberkerze genannte Kaktus wird bis zu 180 Zentimeter hoch. Damit nimmt der Kakteen fast die gesamte Höhe der meisten Räume ein. Nicht ganz so hoch, aber mit einer Höhe von etwa 120 Zentimeter immer noch ein imposanter Anblick, ist der Kandelaberkaktus. Was viele nicht wissen, Kakteen mögen es zwar sehr sonnig, aber deshalb wollen sie nicht in der prallen Sonne stehen. Der Kandelaberkaktus gehört zu den wenigen Arten, denen ein sonniger Standort nichts ausmacht.
Kleinere Kakteen für Tisch und Fensterbank

Zu den bekanntesten Kakteen gehört der Echinocactus, obwohl ihn unter seinem lateinischen Namen kaum jemand kennt. Selbst die deutsche Bezeichnung Goldkugelkaktus dürfte nicht so bekannt sein wie sein Spitzname. Wenn man den Echinocactus sieht, kann man sich in etwa denken, weshalb er als „Schwiegermuttersessel“ am bekanntesten ist. Diese Kakteen werden in der Regel etwa 20 bis 30 Zentimeter groß, können aber auch bis zu 120 Zentimeter werden. Der Durchmesser liegt zwischen 30 und 60 Zentimeter. Ebenfalls sehr bekannt ist der Weihnachtskaktus. Obwohl auf den ersten Blick nicht als Kaktus erkennbar, bei genaueren Hinsehen fallen doch die mit Stacheln besetzten Blätter auf. Beliebt ist der bis zu 40 Zentimeter hohe Weihnachtskaktus vor allem für seine üppige Blüte, die im Dezember stattfindet.
Expertentipp: Kakteen zum Blühen zu bringen ist nicht einfach
Obwohl die immergrünen Kakteen das ganze Jahr für farblich Akzente in Räumen sorgen, ist die Blüte bei diesen Pflanzen sehenswert. Laien gehen oft davon aus, dass Kakteen in ihrem Leben nie blühen. Dabei sind die Blüten der meisten Arten sehr farbenfroh und oft auch üppig. Um zu blühen, erwarten die Pflanzen aber etwas mehr Zuwendung. So benötigen Sie etwa alle zwei Wochen genügend Wasser, das sie ihre Wurzel vollsaugen können. Außerdem muss der Nährstoffverlust der Erde regelmäßig durch die Zugabe von Dünger ausgeglichen werden. Zu guter Letzt muss auch der Standort mit Bedacht gewählt sein. Dieser sollte sonnig, aber nicht in der prallen Sonne sein und vor allem dürfen die Kakteen keinerlei Zugluft ausgesetzt sein. Sind diese Bedingungen erfüllt, sollte der Kaktus nach einiger Zeit erste Blüten ansetzen.
Lassen Sie uns wissen, wenn Ihnen der Beitrag gefällt. Das ist für uns der einzige Weg herauszufinden, ob wir etwas besser machen können.
Die neusten Kommentare