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Kräuterpflanzen

Baldrian in voller Blüte – Pflegetipps

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Baldrian in voller Blüte - Pflegetipps

Baldrian ist seit dem Mittelalter als Heilpflanze bekannt. Bei Unruhe, Nervosität, Schlafproblemen oder Verspannungen wird er zur Entspannung eingesetzt. Die schönen hellen Blüten der Pflanze sind ein optisches Highlight im Kräuterbeet oder auf dem Balkon und verbreiten einen leicht süßlichen Duft, der an Vanille erinnert.

Die Blütezeit von Baldrian

Die Blütezeit von Baldrian


Die Blüten des Baldrians blühen hellrosa bis weiß und thronen als flache Schirmrispen auf einem langen Stiel. Sie bestehen aus zahlreichen Einzelblüten, die etwa fünf Millimeter groß sind. Die Blütezeit variiert je nach Art, Standort sowie Witterung. Sie beginnt Anfang Juni und zieht sich bis in den August hinein.

Der optimale Standort für eine lange Blütezeit ist sonnig bis halbsonnig. Baldrian besticht im Staudenbeet genauso wie an einem Teichrand durch seine schönen und duftenden Blüten, die zahlreiche Insekten wie Schmetterlinge und Käfer anlocken.

Die richtige Pflege von Baldrian

Die richtige Pflege von Baldrian
Die anspruchslose Pflanze benötigt kaum Pflege. Wer verhindern möchte, dass sie sich selbstständig ausbreitet, sollte verwelkende Blütenstände rechtzeitig abschneiden, denn durch die enthaltenen Samen sät sich Baldrian selbst aus.

Im Frühjahr sollte man die alten, vertrockneten Stängel vor dem neuen Austrieb abschneiden. Das Wachstum der Pflanze kann man zudem durch Untermischung von Kompost oder durch Düngergaben unterstützen.

Expertentipp

Die Blüten des Baldrians kann man während der Blütezeit jederzeit ernten, für Tee verwenden oder sie trocknen, um duftende Kissen mit ihnen zu befüllen.

Häufig gestellte Fragen

Welchen Boden bevorzugt Baldrian?

Als typische Feuchtwiesenpflanze fühlt sich Baldrian an Standorten mit feuchten, schweren und nährstoffreichen Böden am wohlsten. Auch Staunässe oder Überflutungen machen ihm nichts aus.

Welche Schädlinge befallen Baldrian?

Generell ist Baldrian kaum anfällig für Krankheiten oder Schädlinge. Ein Befall durch Blattläuse kann jedoch hin und wieder vorkommen.

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