Connect with us

Exotische Pflanzen

Trachycarpus fortunei auspflanzen – eine Anleitung

Veröffentlicht

auf

Trachycarpus fortunei auspflanzen - eine Anleitung

Der heimische Garten lässt sich problemlos mit einigen dafür geeigneten Palmenarten in eine exotische Wohlfühloase verwandeln. Trachycarpus fortunei, auch als chinesische Hanfpalme bekannt, ist eine solche robuste Palmenart, die sich zum Auspflanzen in den Garten eignet, wenn dabei ein paar Dinge beachtet werden.

Zum Auspflanzen geeignet

Die Hanfpalme (Trachycarpus fortunei) stammt ursprünglich aus Asien. Dort ist Trachycarpus fortunei sogar teilweise bis in die Höhenlagen des Himalaya-Gebiets zu finden. Die Hanfpalme gehört daher zu den robustesten Palmenarten und eignet sich besonders gut zum Auspflanzen ins Freie.

Alter und Qualität der Pflanze

Alter und Qualität der Pflanze


Ältere Pflanzen eignen sich ideal zum Auspflanzen in den Garten. Hanfpalmen sind nicht nur sehr dekorativ, sondern auch robust und relativ kälteresistent, sodass die Palme auch den feuchten und kalten Winter in Mitteleuropa gut überstehen kann.

Junge Hanfpalmen sind noch nicht so robust und kälteresistent wie ältere Exemplare. Sie würden im Winter im Freien erfrieren. Die ersten Jahre sollte Trachycarpus fortunei daher noch im Kübel gehalten werden und den Winter in einem frostfreien Winterquartier verbringen.

Bis zu einem Alter von drei oder vier Jahren sollte Trachycarpus fortunei im Topf gut und artgerecht gepflegt werden. Je kräftiger und gesünder die Pflanze zum Zeitpunkt des Auspflanzens ist, desto besser wird dies gelingen.

Die Palme sollte zum Zeitpunkt des Auspflanzens einen gut durchwurzelten Wurzelballen entwickelt haben. Kräftige Wurzeln sorgen dafür, dass die Hanfpflanze im Freien besser und schneller anwächst und so für die kalten Temperaturen im Winter gut gerüstet ist.

Der richtige Zeitpunkt

Der richtige Zeitpunkt
Ein guter Zeitpunkt um Trachycarpus fortunei in den Garten zu pflanzen, ist das Frühjahr von März bis Juni. Idealerweise wird mit dem Auspflanzen bis zum Mai gewartet. So können Nachtfröste völlig ausgeschlossen werden.

Entgegen vieler Empfehlungen können kräftige und gesunde Hanfpalmen durchaus auch im Herbst in den Garten gesetzt werden. Dann ist der Gartenboden noch schön aufgewärmt, sodass die Palme schnell anwachsen kann. Für eine Pflanzung im Herbst eignen sich jedoch nur Exemplare mit einem kräftigen und gut durchwurzelten Wurzelballen.

Der richtige Standort

Hanfpalmen können an einem idealen Standort im Garten bis zu 10 m hoch werden. Die Pflanze bringt große, fächerartige Wedel hervor, die am Stammende austreiben und sich nach ihrer vollen Entfaltung leicht nach unten neigen. Trachycarpus fortunei benötigt daher viel Platz.

Hanfpalmen bevorzugen einen sonnigen Standort Da die Wedel bei Wind leicht ausfransen, sollte der Standort möglichst windgeschützt sein. Damit sich die Hanfpalme im Laufe der Jahre zu einer großen und kräftigen Pflanze entwickeln kann, ist ein Platzbedarf von mindesten 4 bis 6 Quadratmeter notwendig.

Trachycarpus fortunei einpflanzen

Das Pflanzloch wird etwa in doppelter Größe des Wurzelballens ausgehoben. Zur Vermeidung von Staunässe ist eine circa 20 cm hohe Drainage aus Tonscherben, Blähton oder Kies am Boden des Pflanzloches empfehlenswert.

Nach dem Einsetzen der Pflanze in das Pflanzloch, wird dieses mit lockerer und gut durchlässiger Erde aufgefüllt. Nach dem Andrücken der Erde, wird Trachycarpus fortunei gut angegossen.

Vor allem frisch gepflanzte Hanfpalmen müssen bei Trockenheit mit Wasser versorgt werden. Ansonsten ist Trachycarpus fortunei überaus pflegeleicht und benötigt nur gelegentlich zusätzliches Wasser und Dünger.

Expertentipp

Vor allem im ersten Winter nach der Pflanzung sollten die Wedel zusammengebunden und mit einer Kokosmatte umwickelt werden. Dazu sollten die Wurzeln vor zu viel Feuchtigkeit im Winter geschützt werden.

Diesen Artikel bewerten

Hat Ihnen dieser Ratgeber weitergeholfen?


Bildquellen:

© www.istockphoto.com/Marina Krisenko

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

Klicken Sie, um zu kommentieren

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Gerade populär