Astern sind vielfältig und gehören zu den beliebtesten Blumen in deutschen Gärten. Mit ihrer großen Auswahl an unterschiedlichen Arten bringen sie im Sommer und im Herbst unterschiedliche Farben in Beete und Blumenkästen. Gehören Kleinkinder oder Haustiere zum Haushalt, sollte bei der Auswahl jedoch genauer hingeschaut werden.
Giftigkeit von Astern
Die typischen als Astern verkauften Gartenpflanzen, wie die Berg- und die Herbstaster, sind ungiftig für Menschen und Tiere. Sie können unbesorgt angepflanzt werden, auch wenn Babys und Kinder im Garten spielen oder Ihr Haustier gelegentlich eine Pflanze anfrisst.
Für Kaninchen und Meerschweinchen stellen diese Arten sogar ein beliebtes Beifutter dar. Allerdings umfasst die Gattung eine schwer überschaubare Anzahl weiterer Arten, zu denen auch einige Giftpflanzen gehören.
Vorsicht bei Chrysanthemen

So gehören zum Beispiel Chrysanthemen zu den Astern und werden umgangssprachlich oft auch so genannt. Sie gelten als stark giftig für Hunde, Katzen, Pferde, Rinder und Schafe. Bei Menschen kommt es auf die entsprechende Unterart an. Tanacetum Arten sind stark giftig. Einige andere Chrysanthemensorten gelten sogar als essbar.
Vom Genuss ist jedoch abzuraten, wenn Sie sich nicht absolut sicher sind, dass es sich um eine ungiftige Art handelt. Zu den Anzeichen einer Vergiftung durch Chrysanthemen gehören Schleimhautrötungen, Blindheit und Benommenheit. In schweren Fällen kann es zu Leber- und Nierenversagen kommen.
Astern in der Küche
Viele ungiftige Asternarten gelten als essbar. Ihre Blüten können als dekorativ bunte Zutat in Salaten eingesetzt werden, während Blätter und Wurzeln in Teemischungen zum Einsatz kommen. Die chinesische Medizin und mehrere nordamerikanische Eingeborenenkulturen setzten die Aster sogar als Heilpflanze gegen diverse Leiden ein. Wer ihre Wirkung in einem Selbstversuch erproben möchte, sollte sich zuvor von einem Arzt beraten lassen.
Expertentipp
Deutlich mehr Freude als im Salat hat man an Blüten einer Aster, wenn man sie im Beet belässt oder in eine Blumenvase stellt. Dabei besteht keine Gefahr einer Vergiftung durch eine Verwechslung der harmlosen Gartenastern mit einer giftigen Chrysanthemensorte.
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