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Ahorn – ideale Pflege

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Ahorn - ideale Pflege

Die Familie des Ahorns umfasst zahlreiche Unterarten, vom imposanten Bergahorn, der Wuchshöhen von bis zu 30 Metern erreichen kann, bis hin zum zierlichen Fächerahorn, der sich auch für die Kultur in Kübeln eignet. Vor allem aufgrund seiner attraktiven Herbstfärbung ist der Ahorn hierzulande eines der beliebtesten Ziergehölze in Gärten und Parks. Wie Sie Ihren Ahorn richtig pflegen, lesen Sie in diesem Beitrag.

Passende Bodenverhältnisse

Passende Bodenverhältnisse


Wächst ein Ahorn in gewachsenem Boden, bevorzugt er einen durchlässigen und lockeren Untergrund mit einem hohen Humusgehalt. Ideal ist sandiger Lehmboden mit einem leicht sauren bis neutralen pH-Wert. Kübelpflanzen gedeihen am besten in gut wasserdurchlässiger Kübelpflanzenerde.

Düngergaben

Düngergaben
Die richtige Düngung eines Ahorns erfordert etwas Feingefühl, da sich zu viel Dünger ebenso negativ wie ein Nährstoffmangel auf die Pflanzengesundheit auswirkt. Wählen Sie ein Präparat, das nicht zu viel Stickstoff enthält. Übermäßige Stickstoffgaben führen zu einem mastigen Wuchs mit weichem und schwammigem Gewebe, das anfällig für Krankheiten ist.

Empfehlenswert sind organische Langzeitdünger wie Hornspäne oder reifer Kompost, die im Frühjahr ausgebracht werden. Alternativ sind im Fachhandel spezielle Flüssigdünger für Gehölze erhältlich.

Bewässerung

Bewässerung
Der Ahorn ist ein sogenannter Flachwurzler, dessen Wurzelsystem dicht unter der Erdoberfläche verläuft. Aus diesem Grund benötigt er bei Trockenheit zusätzliche Wassergaben. Besonders gilt das für Exemplare, die in Kübeln kultiviert werden. Gießen Sie Ihren Ahorn ein- bis zweimal pro Woche großzügig, statt auf kleine tägliche Wassergaben zu setzen, da es bei hohen Temperaturen vorkommen kann, dass das Gießwasser verdunstet, bevor es die Wurzeln erreicht.

Wissenswertes zum Rückschnitt

Im Gegensatz zu vielen anderen Gehölzen muss ein Ahorn nicht regelmäßig beschnitten werden. Bei jungen Bäumen empfiehlt es sich, die Krone in den ersten Jahren in die gewünschte Form zu schneiden. Zudem kann es hin und wieder notwendig werden, abgestorbene Äste auszuschneiden oder den Wuchs zu korrigieren. Die beste Zeit für einen Rückschnitt ist der Sommer.

Schnitte werden direkt am Ansatz des zu entfernenden Astes angesetzt. Vermeiden Sie Schnitte in altes Holz. Entfernen Sie keine Äste, die älter als zwei bis drei Jahre sind, da sich der Baum sonst nur schwer erholt und eine Lücke im Geäst zurückbleiben kann.

Expertentipp

Ahornbäume sind im Allgemeinen recht frosthart. Bei Jungpflanzen und Exemplaren, die in Kübeln wachsen, ist ein Schutz während der kalten Jahreszeit jedoch sinnvoll. Kübelpflanzen überwintern am besten an einem vor Wind und starkem Niederschlag geschützten Platz, zum Beispiel in der Nähe einer Hauswand. In Gegenden mit strengen Wintern bietet eine dicke Holz- oder Styroporplatte unter dem Pflanzgefäß Schutz vor Bodenfrost. Junge Ahornsträucher sollten zusätzlich mit Jute oder Vlies abgedeckt werden.

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