Bäume verschönern nicht nur den Garten, sie dienen auch als Sichtschutz, Schattenspender und Klettergerüst für spielende Kinder. Besonders effektive und schöne Schattenspender sind die Ahornbäume, die es in vielfältigen Arten für große Grundstücke aber auch kleinen Vorgärten gibt. Welche Ahorne besonders in der Region geeignet sind und was bei der Standortwahl und Pflege zu beachten ist, wird in den nachfolgenden Absätzen erläutert.
Die Vielfalt, Eigenschaften und Merkmale von Ahornbäumen
In Asien, Amerika und Afrika findet man zirka 150 Arten an Ahorngewächsen. Weltweit sogar über 200 Arten der Gattung Acer. In Deutschland fühlen sich drei Ahorngewächsen sehr heimisch.
Dazu gehören:
- Spitzahorn
- Feldahorn
- Bergahorn
Alle drei Bäume lassen sich an der gezackten Blatt- und Fruchtstandsform unterscheiden. Durch eine wunderschöne Herbstfärbung sind Ahorne sehr dekorativ und beliebte Gartenbäume. Sie sind pflegeleicht, werfen aber einmal im Jahr ihre Blätter ab.
Der Bergahorn kann über 30 m groß werden und ist für größere Grundstücke geeignet. Möchten Sie hingegen einen kleinen Vorgarten bepflanzen, nehmen Sie die Strauchvariante.
Der Feldahorn erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 20 m. Er kann auch gut als Heckenstrauch verwendet werden.
Der Spitzahorn wird bis zu 30 m groß und entwickelt eine zirka 20 m breite Krone.
Auch Arten aus Asien sind in den Gärten sehr beliebt. Den Fächerahorn gibt es mit unterschiedlichen Blattformen und -farben. Er wird nicht so ausladend und ist für kleinere Gärten bestens geeignet. Auch ein Kugelahorn macht sich hervorragend im Vorgarten.
Die richtige Standortwahl bei Ahornen

Die meisten Ahorne sind sehr frosthart und weniger anspruchsvoll. Da der Baum sehr hoch werden kann, ist auf ausreichend Platz zu achten, da er nicht geschnitten werden sollte. Das Erdreich ist wegen drohenden Pilzkrankheiten nicht zu nass zu wählen. Optimal ist ein durchlässiger und nährstoffreichen Boden. Für den Feldahorn darf es auch kalkhaltige Erde sein. Für die Stadt sind Ahorne wegen der trockenen Sommerhitze nicht besonders geeignet. Der Fächerahorn und der japanische Ahorn mögen es nicht windig. Sie sollten daher windgeschützt stehen. Asiatische Ahorne mögen zudem keine pralle Sonne.
Einen Ahornbaum einpflanzen

Der optimale Zeitpunkt, um einen Ahornbaum einzupflanzen, ist das milde Frühjahr oder der Herbst. Folgende Reihenfolge dient als Leitfaden:
- Ein Pflanzloch ausheben, das zwei bis dreimal so groß ist wie der Wurzelballen.
- Beseitigen Sie den bestehenden Unrat in Form von Steinen oder Wurzelwerkresten.
- Der Baum wird in das Loch eingesetzt und mit Erde zugeschüttet.
- Ein Stützpfahl gibt dem jungen Baum für die erste Zeit Halt.
Anschließend wird der Baum gut gewässert. Bis sich die Wurzeln gut ausgebreitet haben, kann es ein bis zwei Jahre dauern. In diese Zeit ist der Baum immer gut zu wässern.
Expertentipp
Da der Ahorn ein Flachwurzler ist, vermeiden Sie die Anwendung einer Spitzhacke oder Spaten im Wurzelbereich. Andernfalls können Feinwurzeln zerstört werden und Teile des Baumes sterben ab. Nach dem Einpflanzen kann eine Schicht Rindenmulch im Wurzelbereich gegen Austrocknung wirken. Ist eine Schnittmaßnahme bei jüngeren Bäumen erforderlich, sollten Sie diese im Sommer durchgeführt werden. Andernfalls können die Bäume sehr stark bluten.
Häufig gestellte Fragen
Ist ein Ahornbaum giftig?
Einige Arten sind für Menschen, Pferde und Esel giftig. Erkundigen Sie sich vor dem Kauf im Fachhandel, welcher Ahorn nicht für ihren Garten geeignet ist.
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