Die Astilbe, auch als Prachtspiere bekannt, ist eine populäre Gartenpflanze aus der Familie der Steinbrechgewächse. Die pflegeleichte Schmuckstaude bringt mit ihren eleganten Blütenrispen Farbe in schattige Gartenbereiche. Wie Sie Ihre Astilben optimal pflegen, erfahren Sie in diesem Beitrag.
Der ideale Standort
In ihrer ostasiatischen Heimat kommen Astilben in Feuchtgebieten und Wäldern vor. Dementsprechend bevorzugen sie auch in heimischen Gärten einen halbschattigen bis schattigen Standort. Der Boden sollte frisch und nährstoffreich sein und einen hohen Humusanteil aufweisen.
Bei einer ausreichenden Wasserversorgung ist die Kultur auch in einem entsprechend großen Kübel möglich. Staunässe tolerieren Astilben nicht, weshalb Sie sowohl in Beeten als auch bei der Kultur in Kübeln auf einen ungehinderten Wasserabzug achten sollten.
Bewässerung von Astilben
Da Astilben empfindlich auf Trockenheit reagieren, sollte der Untergrund stets gleichmäßig feucht gehalten werden. Das gilt insbesondere für sonnige Standorte und für die Topfkultur.
Zum Gießen eignet sich gesammeltes Regenwasser hervorragend, kalkhaltiges Wasser aus der Leitung vertragen Astilben hingegen weniger gut. Mit einer Mulchschicht aus Kompost, Rasenschnitt oder Holzhäckseln können Sie zusätzlich dafür sorgen, dass der Boden nicht austrocknet.
Geeignetes Düngemittel

Reifer Kompost ist der ideale Dünger für Astilben. Er liefert den Pflanzen alle notwendigen Nährstoffe und schützt die Wurzeln gleichzeitig vor dem Austrocknen. Die beste Zeit für eine Düngergabe ist das Frühjahr, bevor die Stauden neu austreiben. Bringen Sie dazu eine etwa 3 bis 5 Zentimeter dicke Schicht aus Kompost im Wurzelbereich aus.
Vermehrung von Astilben

Am einfachsten lassen sich Astilben vermehren, indem man die Stauden teilt. Der geeignete Zeitpunkt dafür ist entweder vor dem Neuaustrieb im Frühjahr oder nach dem Absterben der grünen Pflanzenteile im Herbst.
Graben Sie den gesamten Wurzelstock der Prachtspiere vorsichtig mit Hilfe eines Spatens oder einer Grabegabel aus. Teilen Sie mit dem Spaten oder mit einem scharfen Messer mindestens handgroße Stücke vom Wurzelballen ab. Die Wurzelstücke können sofort an ihrem neuen Standort eingepflanzt werden.
Blühfaule Astilben können Sie durch die Teilung des Wurzelstocks verjüngen und damit zu neuem Wachstum und einer prachtvollen Blüte anregen.
Expertentipp
Astilben, die in gewachsenem Boden gedeihen, benötigen keinen besonderen Schutz im Winter. Eine Schicht aus Reisig ist jedoch insbesondere für Jungpflanzen empfehlenswert. Astilben in Kübeln hingegen benötigen Schutz vor Frost in Form von Noppenfolie, Vlies oder Jute. Stellen Sie das Pflanzgefäß zudem auf ein Holzbrett oder eine Styroporplatte, damit die Wurzeln keinen Schaden durch Bodenfrost davontragen.
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