Die Astilbe ist eine mehrjährige Staude, die gut an schattigen, feuchten Standorten gedeiht. Ihre hübschen, fedrigen Blütenstände haben ihr zusätzlich den Namen „Prachtspiere“ eingebracht. Je nach Art, blühen die Astilben bereits im Juni und Juli, andere wiederum überzeugen erst im August und September mit ihren bunten Federbüschel in Rosa, Rot, zartem Violett oder Weiß.
Als mehrjährige Staude übersteht die Astilbe den Winter ohne aufwändige Schutzmaßnahmen. Wird es besonders kalt, ist sie für eine leichte Abdeckung dankbar. Anders ist es bei den Kübelpflanzen. Diese müssen mit Bedacht überwintert werden.
Frisch gepflanzte Stauden erhalten zur Sicherheit ebenfalls eine dicke Mulchschicht und eine Reisigabdeckung.
So wird die Astilbe überwintert
Die winterharte Staude ist relativ pflegeleicht. Lediglich in Wintern mit hohen Minustemperaturen oder bei Kahlfrösten (Frost ohne Schnee) ist ein Schutz empfehlenswert. Dazu deckt man den Wurzelbereich mit Reisig oder mit Tannenzweigen locker ab. Die oberirdischen Pflanzenteile werden nicht geschützt. Die trockenen Blütenstiele und Blätter schneidet man im Frühjahr ab, um dem neuen Austrieb Platz zu machen. Frisch kultivierte Astilben sollten sorgfältig abgedeckt werden.
Astilbe im Kübel überwintern

Wurde die Astilbe im Kübel kultiviert, sind im Winter etwas aufwändigere Schutzmaßnahmen erforderlich. Steht ein frostfreies Treibhaus zur Verfügung, kann der Pflanzkübel hier überwintert werden. Bleibt die Astilbe jedoch draußen, stellt man den Kübel auf eine isolierende Unterlage aus Holz oder Styropor. Dann wird er dick mit Noppenfolie oder einer warmen Decke umwickelt, damit das Substrat nicht durchfriert und die Wurzeln der Astilbe Schaden nehmen. Der Wurzelbereich erhält auch bei einer Kübelbepflanzung eine Schutzschicht aus Reisig.
Pflege im Winter
Auch während des Winters benötigt die Astilbe Wasser. Sie darf nicht austrocknen. Daher sollte an frostfreien Tagen mäßig gegossen werden. Dünger benötigt die Pflanze erst wieder im Frühjahr, kurz vor dem ersten Austrieb.
Expertentipp
Astilben gedeihen am besten in den schattigen Bereichen Gartens. Hier darf der Boden ruhig dauernd feucht sein. Damit er besonders in sehr warmen Sommern nicht so schnell austrocknet, wird rund um die Astilben eine dicke Schicht Mulch aufgestreut. Das verhindert die Austrocknung und ebenso den Unkrautwuchs.
Häufig gestellte Fragen
Wann blühen die Astilben?
Die Blütezeit der Astilbe bzw. der Prachtspiere ist unterschiedlich. Es kommt immer auf die Sorte an. Manche blühen bereits im späten Frühjahr, Juni und Juli. Andere Exemplare erblühen erst im August und September. Kultiviert man mehrere Sorten von Astilben im Garten, hat man ab dem Frühjahr bis in den Herbst hinein stets eine bunte Blütenpracht.
Wann kann man Astilben pflanzen?
Im Allgemeinen werden Stauden im Herbst eingesetzt. So auch die Astilbe. Gut mit einer Portion Kompost versorgt, hat die Astilbe ausreichend Zeit, bis zum Auftreten der ersten Fröste gut anzuwachsen.
Natürlich können Astilben, die in geräumigen Containern angeboten werden, auch im Frühjahr oder Sommer angepflanzt werden.
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