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Stauden & Ziergräser

Stauden – welche werden im Frühjahr gepflanzt?

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Stauden - welche werden im Frühjahr gepflanzt

Stauden sind aufgrund ihrer Langlebigkeit sowohl in Beeten als auch Kübeln sehr beliebt. Grundsätzlich lassen sich die meisten ganzjährig außerhalb der frostfreien Zeit setzen. Welche Gewächse sich vorrangig für die Pflanzung im Frühjahr eignen, haben wir für Sie in diesem Beitrag zusammengefasst.

Empfohlene Arten für die Frühjahrspflanzung

Empfohlene Arten für die Frühjahrspflanzung


Die Pflanzung von Stauden im Frühjahr bringt einige Vorteile mit sich. Durch die zunehmend wärmeren Temperaturen können sie vor dem Winter gut anwurzeln. Das ist ein wesentliches Kriterium für den Aufbau der Winterhärte. Aus diesem Grund sollten besonders empfindliche Gewächse zu dieser Jahreszeit gepflanzt werden. Darüber hinaus ermöglicht eine frühzeitige Pflanzung den zeitnahen Austrieb und die Bildung von Blüten im Spätsommer oder im Herbst.
Zu empfehlen sind die nachfolgenden Arten:

  • Alpen-Edelweiß (Leontopodium alpinum)
  • Große Fetthenne (Sedum telephium)
  • Blaublatt-Funkie (Hosta sieboldiana)
  • Strand-Grasnelke (Armeria maritima)
  • Islandmohn (Papaver nudicaule)
  • Buschaster (Aster dumosus)
  • Prärie-Kokardenblume (Gaillardia aristata)
  • Nachtkerze (Oenothera tetragona)
  • Amerikanisches Pampasgras (Cortaderia selloana)
  • Pacific-Rittersporn (Delphinium pacific)
  • Sommer-Enzian (Gentiana septemfida)
  • Gewöhnlicher Sonnenhut (Rudbeckia fulgida)

Pflanzzeitpunkt

Pflanzzeitpunkt
Der ideale Zeitraum für die Pflanzung von Stauden im Frühjahr liegt zwischen März und Mai. Der Boden sollte in jedem Fall frostfrei sein und sich gut umgraben lassen. Das erleichtert nicht nur die Pflanzung, sondern den Stauden das Anwachsen.

Pflege nach der Pflanzung

Pflege nach der Pflanzung
Insbesondere nach der Pflanzung sind intensive Pflegemaßnahmen ratsam. Neben der Bewässerung sind auch regelmäßige Düngergaben nicht zu vernachlässigen. Beide Maßnahmen tragen zu einer raschen Verwurzelung und einem üppigen Wachstum bei. Sorgen Sie für eine gleichmäßige Befeuchtung des Substrats und eine gleichbleibende Nährstoffversorgung. Der Feuchtigkeitsgehalt der Erde lässt sich mit Hilfe der Fingerprobe feststellen. Sobald der Boden in einer Tiefe von zwei bis drei Zentimetern trocken ist, kann eine erneute Wassergabe erfolgen.

Für Düngergaben empfiehlt sich die Nutzung eines Langzeitdüngers. Er gibt Nährstoffe kontinuierlich in der Regel über einen Zeitraum von vier bis acht Wochen ab. Bewährte Düngemittel für Stauden sind Kompost, Mist, Hornspäne und Knochenmehl. Von mineralischen Düngern sollten Sie vor allem in der Anfangszeit Abstand nehmen. Sie sorgen für ein rasches Wachstum, was jedoch häufig zu einer hohen Instabilität der Pflanzen führt.

Expertentipp

Als grundsätzliche Faustregel lässt sich festhalten, dass die Pflanzzeit entgegengesetzt der Blütezeit erfolgen sollte. D.h., dass Herbstblüher im Frühling und Frühblüher im Herbst gepflanzt werden sollten. Auf diese Weise entfalten die Gewächse bereits nach wenigen Monaten ihre volle Pracht.

Häufig gestellte Fragen

Kann man die vorgenannten Stauden später im Jahr pflanzen?

Grundsätzlich ist eine Pflanzung zu einem späteren Zeitpunkt möglich. Der letztmögliche Termin ist allerdings Anfang bis Mitte Oktober. Andernfalls droht eine unzureichende Verwurzelung und eine ungenügende Resistenz gegen eisige Temperaturen. Achten Sie deshalb auf eine möglichst zeitige Pflanzung, um die Langlebigkeit zu erhalten.

Gibt es Unterschiede zwischen Beet- und Kübelstauden im Hinblick auf die Pflanzung im Frühjahr?

Beetpflanzen sollten erst zum Ende der Frostperiode gepflanzt werden. Ansonsten droht das Absterben der Gewächse aufgrund zu niedriger Temperaturen in Verbindung mit einer unzureichenden Winterhärte. Kübelpflanzen können bereits früher gepflanzt werden. Stellen Sie die Pflanzgefäße in diesem Fall auf Holz- oder Styroporplatten und umwickeln Sie sie mit Vlies, sodass sie vor unerwarteten Frösten geschützt sind.

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