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Stauden & Ziergräser

Stauden – Bewässerung, Düngergaben, Beschnitt, etc.

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Stauden - Bewässerung, Düngergaben, Beschnitt, etc.

Stauden sind so vielfältig, dass es für Hobbygärtner nicht leicht ist, den Überblick zu behalten. Zu den häufig als krautig beschriebenen, nicht verholzenden und mehrjährigen Stauden zählen zahlreiche Kräuter, es gehören jedoch nicht alle Kräuter zu den Stauden. Lavendel wird beispielsweise oft zu Unrecht zu den Stauden gezählt, obwohl es sich um sogenannte Halbsträucher handelt, deren Stämme verholzen und aus diesen austreiben.

Viele Gemüsesorten, Blumen und Kletterpflanzen sind Stauden und zeigen sich genügsam in Bezug auf Pflegemaßnahmen sowie die Versorgung mit Wasser und Nährstoffen. Sie sind für die Kultur in Gärten oder als Zimmerpflanzen in Töpfen geeignet.

Verschiedene Typen

Viele Stauden passen sich meisterhaft an ihre Standorte an. Die oberirdischen Pflanzenteile sommergrüner Arten sterben jedes Jahr im Herbst bzw. im Winter aufgrund von Trockenheit oder Frost ab. Die nährstoffspeichernden Sprossensysteme mit den Knospen liegen jedoch geschützt im Boden und ermöglichen es den Pflanzen während der Wachstumsperioden erneut auszutreiben.

Unterschieden werden die Bodenanteile von Stauden unter dem Aspekt der Keimung in Typen mit einem unterirdischen Rhizom, einer Zwiebel, einer Knolle mit verdickten Gliedern und einer Rübe, die ihre Wurzeln in Keimstängel umwandelt. Etliche Arten, Farne und Gräser gehören zu den Ausnahmen und sind wintergrün.

Die Differenzierung nach Standort in schattige, halbschattige und sonnige Plätze erleichtert Hobbygärtnern die Auswahl und macht die Zusammenstellung einer langlebigen Staudengesellschaft mit einem ausgewogenen Verhältnis von sommer- und immergrünen Arten einfacher.

Bewässerung

Bewässerung


Insbesondere während der Wachstumsperiode und an heißen Tagen benötigen Stauden eine effiziente und der jeweiligen Art angemessene Wasserversorgung. Gegossen werden sollte grundsätzlich morgens, nicht bei prallem Sonnenschein, sodass das Wasser in den Boden eindringen kann und den Gewächsen tagsüber zur Verfügung steht.

Bei sandigen Böden muss oft mehrfach gegossen werden, da Gießwasser schlecht gespeichert wird und sehr schnell abfließt. Lehmböden haben den Vorteil, dass sie in der Lage sind, Flüssigkeit zu speichern. Mit einer Gießkanne können kleine Beete oder einzelne Pflanzen optimal bewässert werden. Ihr Inhalt von meist zehn Litern reicht zur Versorgung von etwa zehn Quadratmetern aus.

An heißen Sommertagen kommt für die Bewässerung jedoch eher ein Gartenschlauch mit einem Brausekopf in Frage, da eine Gießkanne je nach Größe des Gartens recht häufig nachgefüllt werden muss.

Düngergaben

Düngergaben
Beim Düngen von Stauden sollte man eher zurückhaltend sein. Den meisten verhilft organischer Langzeitdünger, wie Kompost oder Hornspäne, im Frühjahr zu einem üppigen Wachstum. Kompost verbessert den Boden und stärkt Pflanzen. Mineralische Düngemittel werden nicht empfohlen, da sie oft überdosiert werden, woraus große, geschwächte und krankheitsanfällige Stauden resultieren.

Sind die letzten Frosttage im März oder Anfang April vorbei, ist der ideale Zeitpunkt gekommen, um fein zersetzten, organischen Humus in Gemüse- und Staudenbeete einzuarbeiten. Nährhumus dient vielen Bodenorganismen als Nahrungsquelle. Er fördert den Zellabbau und die biologische Aktivität des Bodens. Die darin gebundenen Pflanzennährstoffe werden in den Stoffkreislauf zurückgeführt und auf diese Weise für die Versorgung neuer Gewächse verfügbar.

Beschnitt

Beschnitt
Ein Teil der Gartenstauden wächst nach regelmäßigen Schnittmaßnahmen gesünder und blüht reichhaltiger. Zu einem falschen Zeitpunkt können Rückschnitte die Winterhärte beeinflussen. Zudem können sie ökologisch nachteilig sein, wenn beispielsweise Insektenlarven in hohlen Stängeln überwintern.

Der Frühjahrsschnitt trägt bei allen Stauden zu einer verbesserten Optik bei und bereitet Platz im Geäst für den Neuaustrieb. Durch einen Vorblütenschnitt wird die Verzweigung angeregt und hat einen positiven Einfluss auf die Form und die Anzahl der Blütenknospen. Bei einem Pflegeschnitt nach der Blütezeit werden alte Blüten sowie vertrocknetes Laub entfernt und die eigenständige Versamung verhindert.

Expertentipp

Um sicherzustellen, dass das Gießwasser effektiv zu den Wurzeln der gepflanzten Stauden gelangt, kann man eine kleine Senke oder einen Graben um sie herum anlegen.

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