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Blutbuche pflanzen

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Blutbuche pflanzen

Die Blutbuche ist in heimischen Gärten ein gern gesehener Baum. Durch ihr rotes Laub ist sie immer ein Hingucker. Auch als Heckenpflanze wird sie gern verwendet. Doch wie pflanzt man die Blutbuche fachgerecht? Dies und vieles mehr rund um die Blutbuche erfahren Sie in diesem Beitrag.

Als eine Abwandlung der Rotbuche ist die Blutbuche ein Buchengewächs mit rot- bis purpurfarbenen Blättern. Diese natürliche Mutation wird bis zu 300 Jahre alt und ist wie die meisten ihrer Verwandten sehr pflegeleicht. Heutzutage gibt es mehrere Sorten der Blutbuche, wobei die beliebtesten die Atropunicea, die Swat Magret und die Purpurea sind.

Zeitpunkt

Der optimale Zeitpunkt für die Pflanzung einer Blutbuche ist im Herbst. Jedoch deutlich vor dem ersten Frost.

Standort

Standort


Die Blutbuche ist bezüglich ihres Standortes sehr anspruchslos. Sie kann in der Sonne oder auch im Schatten gedeihen. Die Erde sollte am besten leicht alkalisch und ständig feucht sein. Zudem begrüßt die Blutbuche einen lehmigen und zugleich durchlässigen Boden. Auch Wind und Wetter übersteht dieser Baum bedenkenlos von alleine.

Auswahl des Baumes

Auswahl des Baumes
Am einfachsten lässt sich ein Baum im Container pflanzen. Für Hecken eignen sich vor allem wurzelnackte Bäume. Die verschiedenen Sorten ähneln sich sehr stark und sind genauso pflegeleicht, wodurch die Auswahl der Sorte eine reine Geschmackssache ist.

Sollte der Zielboden eine ungeeignete Beschaffenheit aufweisen, heben Sie ein größeres Loch aus und betten den Baum in geeignetere Erde aus dem Fachhandel ein. Zudem profitieren Jungbäume von einem Pflanzstab oder einem Pfahl.

Pflanzabstand

Sollen mehrere Blutbuchen in einer Hecke gepflanzt werden, muss man sich über ihren Abstand zueinander Gedanken machen. Je nachdem, ob die Hecke regelmäßig getrimmt werden und welche Höhe sie erreichen soll, wird ein etwas anderer Pflanzabstand erforderlich sein. Dies ist ein sehr ausladend wachsender Baum, der auch eine gewisse Größe erreichen kann, wenn man ihn ungeschnitten lässt. Wird die Hecke regelmäßig zurückgeschnitten, empfiehlt sich ein Pflanzabstand von 50 bis 80 Zentimetern zueinander. Auch die Wurzeln benötigen Platz, daher ist dieser Baum zum doppelreihigen Pflanzen ungeeignet, dafür wächst die Hecke dicht genug, dass es auch niemals erforderlich wird.

Soll der Baum hingegen frei stehen, sollte man aus ästhetischen Gründen eine schöne Krone wachsen lassen, die aber entsprechend Platz benötigt.

Erster Schnitt

Blutbuchen sind sehr schnittverträglich, wodurch sie gut in Form gebracht werden können. Am besten nehmen Sie den Schnitt im Frühling oder Anfang Sommer vor. Bei frisch verpflanzten Blutbuchen sollte der erste Schnitt vor dem ersten Austrieb erfolgen. Sie können die Gelegenheit bereits nutzen, um dem Baum etwas Form zu verleihen.

Expertentipp

Die Überwinterung der Blutbuche bereitet keine Probleme, da sie völlig winterfest ist. Auch kommt sie mit wechselnden Wetterbedingungen gut zurecht und muss nur bei starker Trockenheit gegossen werden. Zum Düngen eignet sich zudem organischer Dünger, jedoch ist dies nur bei jungen Bäumen im Frühling erforderlich.

Häufig gestellte Fragen

Auf welche Krankheiten muss ich bei der Blutbuche achten?

Die Blattbräune tritt bei viele Blutbuchen auf. Sind die Blätter im Sommer gelb, ist das ein Indikator für diesen Pilz. Er wird beseitigt, indem Sie die Blutbuche beschneiden, das Falllaub entfernen und ein Fungizid anwenden. Auch die Buchenwolllaus und die Buchenblattgallmücke nisten sich häufig in Blutbuchen ein.

Wie vermehrt man Blutbuchen?

Mit Triebstecklingen gelingt eine Vermehrung recht gut. Alternativ kann man Blutbuchen auch durch Aussaat vermehren.

Kann man eine Blutbuche zum Bonsai erziehen?

Ja, die Blutbuche ist bei entsprechender Pflege sehr gut zum Bonsai geeignet.

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Bildquellen:

© www.istockphoto.com/mtreasure

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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