Sie planen innerhalb Ihres Gartens eine Eibe umzupflanzen? Dann sollten Sie einige Punkte bedenken. Da es sich hierbei um sogenannte Tiefwurzler handelt, kommt viel körperliche Arbeit auf Sie zu. Am einfachsten ist es, wenn die Pflanze noch jung ist. Dann reichen die Wurzeln nicht so tief ins Erdreich hinein und es ist leichter, sie auszugraben.
Wissenswertes über die Eibe
Gärtner verwenden die Eibe gern als Ersatz für den Buchsbaum. Die Pflanze ist in unserer Region heimisch, robust und immergrün. Sie benötigt wenig Pflege und lässt sich in den verschiedensten Formen und Größen heranziehen. Zwar wächst die Eibe langsam, wird allerdings sehr alt. Wenn Sie dieses Gewächs direkt richtig einpflanzen, haben Sie viel Freude daran. Es kommt mit nahezu allen Standorten aus.
Eine Eibe umpflanzen – wann ist der richtige Zeitpunkt?
Entscheiden Sie sich dazu, eine Eibe umzupflanzen, sollten Sie auf den richtigen Zeitpunkt warten. So stellen Sie sicher, dass die Pflanze optimal anwächst. Experten empfehlen, dieses Projekt im Herbst zu starten. Letztendlich passt jede Jahreszeit, doch hier profitieren Sie von verschiedenen Vorteilen. Im Winter ist fast unmöglich, die Pflanze aus dem Erdreich zu holen.
Der Boden friert häufig bis in tiefere Schichten zu, was das Ausgraben erschwert. Bei Frühjahr und Sommer handelt es sich um die Zeit, in der die Eibe besonders viele Nährstoffe und Wasser benötigt. Im Herbst hingegen ist das nicht mehr der Fall und der Boden verfügt außerdem noch über ausreichend Feuchtigkeit. Im Übrigen handelt es sich hierbei ebenfalls um die beste Jahreszeit, um eine Eibe einzupflanzen.
So pflanzen Sie eine Eibe um

Wie bereits erwähnt, reichen die Wurzeln der Eibe weit in das Erdreich. Je älter das Gewächs, umso tiefer das Wurzelwerk. Es ist beinahe unmöglich, den Baum aus der Erde zu holen, ohne ihn zu beschädigen. Handelt es sich um eine ältere Eibe, sollten Sie überlegen, einen Fachmann hinzuzuziehen. Übernehmen Sie das Projekt selbst, folgen Sie diesen Schritten:
- Graben Sie den Baum aus dem Boden. Nutzen Sie dafür eine entsprechende Gabel, mit der Sie etwa zwei Meter vom Stamm entfernt in die Erde einstechen.
- Handelt es sich um einen kleinen Baum, stellen Sie diesen zunächst für 24 Stunden in Wasser.
- Heben Sie eine Grube für die Eibe aus. Bedenken Sie, dass das Loch etwa doppelt so groß sein sollte wie die Wurzel.
- Bei Bedarf bringen Sie erst einmal eine Drainageschicht aus.
- Setzen Sie den Baum in die Pflanzgrube ein und gießen sie ihn anschließend ausreichend.
Achten Sie darauf, dass Sie den Baum zunächst oft genug gießen. Auch wenn es Herbst ist und der Boden feucht, während die Eibe anwächst, braucht sie besonders viel Feuchtigkeit.
Häufig gestellte Fragen
Wie gut lässt sich eine Eibe umpflanzen?
Wie bereits erwähnt, bildet diese Pflanze ausgeprägte Pfahlwurzeln aus. Das erschwert ein Umpflanzen deutlich, je älter der Baum ist. Junge Gewächse können Sie wiederum selbst noch gut ausheben.
Warum verfügt eine Eibe über so lange Wurzeln?
Die Art der Wurzel, die eine Eibe ausbildet, nennt sich Pfahlwurzel. Sie ermöglicht es dem Gewächs, selbst bei länger andauernder Trockenheit noch an ausreichend Wasser zu kommen. Es dauert jedoch viele Jahre, bis sie so weit ist, denn Eiben wachsen langsam.
Gibt es Tipps, dank denen die Eibe besser wieder anwächst?
Der richtige Standort hilft dabei, dass die Eibe gut anwächst. Dafür benötigt sie Platz, anfangs ausreichend Wasser und Schatten oder Halbschatten. Am besten bekommen ihr Lagen mit einer leichten Luftfeuchte, während sie bei Sonneneinstrahlung stärker austrocknet.
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