Fleischfressende Pflanzen sind in vielen Wohnzimmern sehr beliebt. Das liegt nicht nur an ihren biologischen Eigenschaften als Schädlingsbekämpfer. Auch äußerlich bestechen die Gewächse meist mit attraktiven Blättern. Doch wie viel muss man für eine Venusfliegenfalle bezahlen, und was kostet eigentlich Sonnentau? Wir klären auf.
Allgemeines über fleischfressende Pflanzen
Fleischfressende Pflanzen sind heutzutage nahezu überall erhältlich. Ob im Baumarkt, Gartenfachhandel oder beim Blumenladen um die Ecke, die bekanntesten der attraktiven Gewächse kann man nahezu überall erwerben. Die Pflanzen stammen aus unterschiedlichen botanischen Familien und zeichnen sich durch die Eigenart aus, über Organe zum Fangen und Verdauen von kleinen Tieren wie Insekten zu verfügen. Meist findet man die Pflanzen an harten Standorten wie Mooren, Gebirgen oder Wäldern, wo sie auf die Nährstoffversorgung durch Tiere zurückgreifen. Zu den populärsten Arten zählen Venusfliegenfalle, Sonnentau, Fettkraut und Kannenpflanzen.
Venusfliegenfalle
Die wohl bekannteste fleischfressende Pflanze ist die Venusfliegenfalle. Oft bekommt man die charismatische Art bereits ab 5 Euro im kleinen Topf. Das Gewächs wächst in einem recht geringen Verbreitungsradius in North und South Carolina in den Vereinigten Staaten und gelangte von dort aus über den globalen Handel in die Wohnzimmer der Welt. Zur optimalen Pflege empfiehlt sich ein sonniger bis halbschattiger Standort im Haus, beispielsweise an einem lichtdurchfluteten Fenster. Dort sollte die Venusfliegenfalle in spezieller Erde für Carnivoren gedeihen und täglich gut gegossen sowie feucht gehalten werden.
Sonnentau

Über 200 Arten zählen zur Gattung des Sonnentaus, den man vor allem in Afrika und Südamerika finden kann. Kleinstlebewesen werden hier mit klebrigen Blättern gefangen. Im Topf bekommt man Hybride zwischen 5 bis 10 Euro pro Exemplar. Sonnentau benötigt einen sonnigen Standort, viel Luftfeuchtigkeit und täglich kalkfreies Wasser. Er eignet sich damit auch als Pflanze für ein helles Badezimmerfenster.
Fettkraut

Von der Gattung Fettkraut sind auch in Deutschland einige Arten wie das Alpen-Fettkraut heimisch. Für die Wohnung wird manchmal das Gemeine Fettkraut kultiviert. Als typische Moorpflanze sollte das Substrat nass bleiben, aber keine Staunässe bilden. An einem hellen Fenster fühlt sich der Fleischfresser am wohlsten. Rechnen Sie pro Topf mit einem Preis von 5 bis 8 Euro.
Kannenpflanze

Zu den Kannenpflanzen gehören über 100 zumeist in den Tropen vorkommende Arten. Sie sind unter den bekanntesten fleischfressenden Pflanzen und deshalb in vielen Baumärkten erhältlich. Preislich schwanken die Gewächse je nach Größe zwischen 6 Euro für einen kleinen Ableger im 9 cm Topf bis hin zu 20 Euro für größere Exemplare. Weil die Pflanzen eine hohe Luftfeuchtigkeit und viel Sonne aufweisen, bietet sich eine Kultivierung im Gewächshaus an. Dort wachsen Sie im typischen Substrat für Karnivoren und werden regelmäßig gegossen.
Expertentipp
Um Geld zu sparen, können Sie sich im Internet nach Topf-Ablegern der jeweiligen fleischfressenden Pflanze suchen. Diese sind pro Stück oft günstiger.
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