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Sonstige Pflegetipps und Tricks

Flieder in der Vase haltbar machen

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Flieder in der Vase haltbar machen

Flieder gehört zur Familie der Ölbaumgewächse. Er ist bereits vor mehreren Hundert Jahren in die heimischen Gärten gekommen. Mit seinen großen, attraktiven Blütenrispen zieht er pünktlich im Frühling die Aufmerksamkeit auf sich. Viele Gärtner schneiden die Blütenstände auch für die Vase ab. Was Sie dabei beachten sollten und wie sich Flieder haltbar machen lässt, wird im folgenden Beitrag erklärt.

Der richtige Zeitpunkt zum Schneiden

Der richtige Zeitpunkt zum Schneiden


In der Mehrzahl der Gärten blüht Flieder ab Ende April. Wenn sich die ersten Rispen vorsichtig zu öffnen beginnen, ist der richtige Zeitpunkt für den Schnitt gekommen. Bei feuchtnasser Witterung sollten Sie jedoch noch etwas abwarten. Durch Schnitte in dieser Zeit dringen Bakterien und Pilze leichter in die empfindlichen Pflanzen ein.

Verwenden Sie zum Abschneiden eine griffige, scharfe Gartenschere. Es sollten nur Blütenstände abgeschnitten werden, die sich vor Kurzem geöffnet haben. Trennen Sie diese mit Hilfe des Schneidwerkzeuges sauber durch. Im nächsten Schritt sollten sämtliche Blätter entfernt werden. Auf diese Weise erhalten die Rispen mehr Feuchtigkeit. Zum Schluss ritzen Sie die Blütenstiele mit einem Messer schräg ein. Vermeiden Sie es den Flieder durch stumpfes Werkzeug zu quetschen.

Die optimale Wassermenge und der richtige Standort

Die optimale Wassermenge und der richtige Standort
Viele machen den Fehler Flieder direkt in kaltes Wasser zu stellen. Damit bekommen die Zellen der Pflanze jedoch einen regelrechten Schock. Verwenden Sie deshalb lauwarmes Leitungswasser. Es sollte möglichst weich, also kalkarm sein. Auf diese Weise wird der abgeschnittene Zweig übergangsweise an die neue Umgebung gewöhnt.

Hinsichtlich der Menge sollten Sie die Vase etwa zur Hälfte mit Wasser füllen. Die abgeschnittenen Blütenstände sollten mitsamt dem Spross eingetaucht sein.

Wie für alle anderen Blumen gilt, dass Sonne und Wärme Gift für die Haltbarkeit sind. Stellen Sie Ihren Flieder deshalb an einen möglichst schattigen Ort im Haus. Dort sollte Zimmertemperatur herrschen. Sowohl Zugluft als auch trockene Heizungsluft gilt es zu vermeiden. Ein besonders schlechter Ort für die Vase ist die Küche. Dort steht meist offenes Obst, dessen Gase das Verwelken der Blumen beschleunigen. An leicht kühlen und lichtarmen Plätzen hält sich die Pflanze dementsprechend länger.

Hausmittel zum Konservieren des Flieders

Häufig wird empfohlen die Fliederstängel vor dem Eintauchen in die Vase kurz unter heißes Wasser zu halten. Auf diese Weise werden etwaige Bakterien und Pilze abgetötet. Das Wasser sollte zudem täglich gewechselt werden. Gerade in älterem Wasser sammeln sich schnell Keime, die für ein Absterben der Blüten sorgen. Vor dem Wasserwechsel sollten Sie die Vase mit Spülmittel reinigen. Die Zweige wickeln Sie in der Zwischenzeit in feuchtes Zeitungspapier ein.

Ebenso wichtig für die Haltbarkeit ist eine angemessene Nährstoffversorgung. Als Hausmittel eignet sich dafür eine Prise Zucker. Die Kohlenhydrate verbessern die Frische in der Vase. Daneben sind im Handel zahlreiche Nährstoffmischungen erhältlich. Sie sind zwar für Schnittblumen gedacht, können jedoch ebenso gut für Zweige eingesetzt werden. Auch in diesem Fall müssen Sie das Wasser möglichst täglich wechseln.

Expertentipp

Über Nacht können Sie die Vase in einen dunklen, kühlen Raum wie etwa eine Speisekammer stellen. Dies verbessert die Haltbarkeit der Fliederzweige.

Häufig gestellte Fragen

Kann man durch Klopfen auf die Stängel Flieder länger frisch halten?

Nein. Durch die mechanische Bearbeitung werden die Zellen der Pflanze eher beschädigt und nehmen nicht mehr Wasser auf als vor dem Klopfen.

Hilft Aspirin Flieder haltbar zu machen?

Aspirin hilft nur bedingt. Die enthaltenen Inhaltsstoffe senken den pH-Wert tatsächlich und machen das Wasser weniger anfällig für Bakterien. Allerdings müssen Sie hier sehr sparsam dosieren.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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