Die Gattung der Flockenblumen ist eine der artenreichsten in unserem Land. Es gibt sie in vielen verschiedenen Farben und den bekanntesten Vertreter, die Kornblume, finden wir jedes Jahr aufs Neue an unseren Feldrändern. Wir zeigen heute, wie sich die Flockenblume im eigenen Garten anbauen lässt und wie leicht sie zu pflegen ist.
Fakten zur Flockenblume
- Gehören zur Familie der Korbblütler
- Ihr natürliches Verbreitungsgebiet umfasst ganz Europa
- Es gibt 500 verschiedene Arten an Flockenblumen
- Können einjährig oder mehrjährig sein
Tipps zur Anzucht
Flockenblumen können im Fachhandel als Jungpflanzen erworben werden, oder man sät sie selbst aus. Die Aussaat erfolgt entweder ab April direkt ins Freiland oder man zieht sie im Februar bis März auf der Fensterbank vor. Die kleinen Pflänzchen können dann ab April in den Garten umziehen. Dort sollte ein Abstand von 30 bis 40 cm zwischen den Blumen eingehalten werden, damit sie genügend Platz haben, sich auszubreiten. Wer schon Flockenblumen im Garten hat, kann diese auch einfach durch Teilung vermehren. Dazu wird der Wurzelballen im Frühjahr oder Herbst ausgegraben und mit einem Spaten in zwei Teile zerteilt. Die einzelnen Teile werden dann wieder eingegraben.
Einen geeigneten Standort wählen

Flockenblumen mögen es sonnig. Je sonniger der Platz für sie gewählt wird, desto mehr Blüten bilden sie aus. Sollten sie zu schattig stehen, werden weniger Blüten erscheinen. Der Boden sollte schön locker, durchlässig und nährstoffreich sein. Am besten wird die Erde mit einer guten Portion Kompost oder Hornspänen angereichert, bevor die Blumen eingepflanzt werden.
Flockenblumen richtig pflegen

Die Pflanzen sind auch für unerfahrene Gärtner geeignet, da sie recht anspruchslos in der Pflege sind. Wenn man sie direkt in den Garten pflanzt, müssen sie nur gegossen werden, wenn es längere Zeit nicht regnet. Im Kübel und Blumenkasten sollte die Erde nicht zu feucht gehalten werden. Gegossen wird mit Regenwasser oder Leitungswasser, da selbst viel Kalk gut vertragen wird. Beim Gießen sollte darauf geachtet werden, dass nur der Wurzelbereich nass gemacht wird und kein Wasser auf die Blüten und Blätter kommt, da sonst Mehltau droht und die Blüten beschädigt werden. Flockenblumen mögen viele Nährstoffe. Aus diesem Grund wird alle 4 Wochen mit Kompost oder selbst angesetzter Brennnesseljauche nachgedüngt. Manche Arten können winterhart sein, andere sind nur einjährig. Die Kornblume zum Beispiel ist einjährig. Sie sät sich aber jedes Jahr aufs Neue selbst aus, sodass unsere Felder immer voll von ihr sind.
Expertentipp
Um die Blütenpracht der Flockenblumen zu verlängern, gibt es einen Trick. Nachdem alle Blüten ausgeblüht sind, schneidet man die Pflanze radikal bis zum Boden zurück. Die Blume wird dann wieder neu austreiben und ein zweites Mal im gleichen Jahr blühen.
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