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Früchte und Samen der Kiefer – Wissenswertes

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Früchte und Samen der Kiefer - Wissenswertes

Die Zapfen von Kiefern gehören zu den schönsten Deko-Objekten für den Herbst und den Winter. Ihre kompakten Maße und die annähernd quadratische Form lassen sie besonders attraktiv wirken. Zudem besitzen sie im Gegensatz zu anderen Nadelbaumfrüchten eine Standfläche, durch die sie in Gestecken oder auf Weihnachtstellern guten Halt finden.

Das sind jedoch nicht die einzigen Besonderheiten. Erfahren Sie in diesem Beitrag, was die Früchte und die darin ruhenden Samen zu etwas ganz Speziellem macht.

Das Aussehen von Kiefernzapfen

Das Aussehen von Kiefernzapfen


Die Früchte der Kiefer sind lediglich 3 bis 8 cm lang und besitzen einen auffallend kurzen Stiel. Im unreifen Zustand erscheinen sie grün und hängen an den Zweigen. Im Laufe der Zeit richten sie sich mehr und mehr auf, bis die Zapfen schließlich abstehen bzw. nach oben zeigen.

Ausbildung und Reife von Kiefernzapfen

Ausbildung und Reife von Kiefernzapfen
Kiefern sind einhäusige Gewächse, das heißt, dass sie Blüten beider Geschlechter ausbilden. Das geschieht jedoch erst im Alter von zehn bis fünfzehn Jahren. Während die männlichen, gelben Exemplare ausschließlich der Befruchtung dienen, entwickeln sich aus den weiblichen, roten Knospen die Früchte.

Naturgemäß trägt eine Kiefer nur jedes zweite Jahr Zapfen. Sie reifen von Anfang September bis Ende Oktober. In dieser Zeit bilden sich zwischen den Schuppen die Samen des Baumes, die zunächst verborgen bleiben.

Sammeln und Verwerten von Kiefernzapfen

Sammeln und Verwerten von Kiefernzapfen
Bei anhaltend trockenem Wetter öffnen sich die Zapfen mit einem leisen Knacken und geben ihren Inhalt frei. Dabei können sie am Baum verbleiben oder mit den Samen zu Boden fallen. Hier dienen sie als natürlicher Dünger oder warten darauf eingesammelt zu werden.

Im vollständig getrockneten Zustand ergeben die nunmehr leeren Zapfen ein hervorragendes Anzünd- oder Brennmaterial. Sie bilden jedoch auch eine wunderbare Grundlage für Bastelarbeiten, wie für den berühmten Schokoladen-Zapfen oder für kleine Wichtelmänner.

Expertentipp

Möchten Sie nicht nur die Fruchthüllen, sondern auch die Samen der Kiefer nutzen, da Sie ein eigenes Bäumchen ziehen wollen, sollten Sie sich an einem niederschlagsfreien Herbsttag auf die Suche nach heruntergefallenen Zapfen machen. Sind die Fundstücke noch geschlossen, legen Sie sie nach dem Spaziergang an einen warmen und trockenen Platz. Hier öffnen sich die Kiefernzapfen rasch, sodass Sie die Samen entnehmen oder herausfallendes Saatgut einsammeln können.

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