Ein Gartenteich ist für viele Menschen ein Ort, an dem man sich entspannen und erholen kann. Dementsprechend viel Zeit und Aufwand wird in die Pflege eines Teiches investiert. Da ist es umso ärgerlicher, wenn das Wasser im Teich grün wird. Noch schlimmer ist es, wenn Zierfische im Teich, denn dann kann es für die Tiere sogar lebensgefährlich werden. Es gibt also mindestens zwei gute Gründe schnellstens etwas gegen einen grünen Teich zu unternehmen.
Aus diesem Grund wird das Wasser grün
Bevor Sie daran gehen, grünes Wasser wieder klar zu kriegen, sollten Sie sich auf die Suche nach der Ursache begeben. Sonst ist es sehr wahrscheinlich, dass das Problem in kürzester Zeit wieder auftritt. Als Hauptursache lassen sich in den meisten Fällen Algen ausmachen. Diese finden in nährstoffreichem Wasser gute Voraussetzungen zum Wachstum. Ist die Wassertemperatur im Teich dann auch noch zu hoch, können Sie fast schon mit einem Algenbefall rechnen. Ein Überschuss an Nährstoffen im Wasser entsteht zum Beispiel durch zu viel Fischfutter. Aber auch ohne Eigenes Zutun können Nährstoffe ins Wasser gelangen. Laub von in der Nähe befindlichen Bäumen können solche Fremdeinträger sein.
Grünes Wasser wieder klar machen

Ist der Teich grün, müssen die Algen aus dem Wasser entfernt werden. Das Problem dabei ist, das Schwebealgen sehr fein sind. Im natürlichen Zustand hat man mit einem Kescher oder einer Filteranlage kaum eine Chance, die feinen Algen zu binden. Hier leistet ein UV-Teichklärer sehr gute Dienste. Die UV-Strahlung sorgt dafür, dass die Algen verklumpen und einfach abgefischt werden können. Dafür können Sie dann einen Kescher oder die Filteranlage verwenden.
Nachbehandlung des Teiches
Damit der Algenbefall nicht nach wenigen Tagen muss der Wasserwert kontrolliert werden. Denn ziemlich sicher herrscht ein Ungleichgewicht in den Werten, der korrigiert werden muss. Im Handel sind eine Vielzahl an unterschiedlich komplexen Testverfahren erhältlich. Ein einfacher Tropfentest reicht schon aus, um die wichtigsten Werte zu ermitteln. Achten Sie aber darauf, dass der Test mindestens die folgenden Werte ermittelt. Gegebenenfalls müssen Sie dann mit dem entsprechenden Mittel gegensteuern.
- Säuregehalt (pH-Wert)
- Sauerstoffgehalt
- Karbonathärte (KH-Wert)
- Nährstoffgehalt (Nitrat, Nitrit, Ammonium, Phosphate)
Überprüfen Sie außerdem, ob der Teich verschlammt ist. Falls das der Fall ist, gehört auch eine Grundreinigung zur Nachbehandlung. Hier müssen vor allem der Schlamm und Pflanzenreste entfernt werden.
Expertentipp: Dem Algenbefall kann man vorbeugen
Die beste Behandlung nennt sich Vorbeugung. Kommt es gar nicht erst zum Algenbefall, können Sie sich später eine aufwendige Reinigung sparen. Auch bei der Vorbeugung ist eine regelmäßige Kontrolle der Wasserwerte der Schlüssel zum Erfolg. Auf diese Weise können Sie bei Veränderungen der Werte frühzeitig eingreifen. Des Weiteren sollten Sie den Wasserstand immer Mal wieder prüfen.
Durch Verdunstung geht ständig Wasser verloren, das Sie nachfüllen müssen. Auf dem Wasser treibende Blätter sehen zwar romantisch aus. Mit der Zeit sinken diese jedoch auf den Grund und sorgen nicht nur für eine Verschlammung des Teichs. Durch Zersetzung werden außerdem unerwünschte Nährstoffe freigesetzt, die die Wasserqualität negativ beeinflussen. Deshalb müssen Sie Blätter und Pflanzenreste schnell von der Wasseroberfläche entfernen.
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