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Sonstige Pflegetipps und Tricks

Hagebutten Pflege

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Hagebutten Pflege

Reich an Vitamin-C sind Hagebutten eine gesunde Zutat für Marmeladen und andere Süßspeisen. Doch bereits vor der Ernte erfreuen die leuchtenden Sammelnussfrüchte im Garten. Damit diese Freude erhalten bleibt, kommt es auf die richtige Pflege der Wildrosen an, aus deren Blüten sich im Laufe des Jahres die Hagebutten entwickeln. Der Begriff „Hagebutte“ wird dabei häufig nicht nur für die Früchte, sondern auch als Synonym für die eigentlich gemeinten Rosengewächse verwendet.

Gießen – das richtige Maß

Gießen - das richtige Maß


Wildrosen sind insgesamt weniger anspruchsvoll als ihre Verwandten – die Edelrosen. Beim Gießen sollten Sie darauf achten, dass der Erdboden niemals vollständig austrocknet. Orientieren Sie sich am besten an den obersten Erdschichten. Sind diese trocken, empfiehlt sich eine erneute Wassergabe. Auch im Winter muss ein Austrocknen verhindert werden. Nur bei starkem Frost sollte das Gießen ausfallen.

Doch auch ein Übermaß an Wasser mögen Rosen nicht. Staunässe an den Wurzeln kann das Wachstum hemmen und zu Wurzelfäule führen. Es gilt, ein gesundes Mittelmaß für das Gießen der Pflanzen zu finden.

Düngung

Düngung
Kontinuierliche Düngergaben über das gesamte Jahr sind bei Wildrosen nicht notwendig. Um eine ausreichende Nährstoffversorgung zu gewährleisten, reicht bereits etwas Kompost im Frühjahr oder im Herbst vollkommen aus.

Rückschnitt – für eine reiche Ernte

Rückschnitt - für eine reiche Ernte
Ein Rückschnitt ist für ein gesundes Wachstum von Wildrosen nicht notwendig. Wer die aufwendige Arbeit scheut, wird sich trotzdem an einer kräftig wuchernden Pflanze erfreuen können. Um eine kontinuierliche und üppige Ernte an Hagebutten zu erhalten, lohnt sich der Einsatz der Gartenschere. Denn nur junge Triebe bilden die Blüten, aus denen die schmackhaften Früchte entstehen.

Da Hagebutten in der kalten Jahreszeit als Futter für Wildtiere dienen, sollte erst im Frühjahr ein Rückschnitt der alten Triebe erfolgen. Kranke oder abgestorbene Pflanzenteile können komplett entfernt werden. Die übrigen Zweige sollten Sie für einen Formschnitt um ungefähr ein Drittel einkürzen. Um die Pflanze zu verjüngen und somit viele Blüten hervorzulocken, empfiehlt es sich alle Triebe, die älter als zwei Jahre sind, bodennah abzuschneiden.

Frostschutz

Alle üblichen Wildrosen sind winterhart. Sie benötigen in Mitteleuropa keine Hilfe, um die eisigen Temperaturen unbeschadet zu überstehen.

Expertentipp

Wer Hagebutten ernten möchte, muss seine Wildrosen zuvor pflegen. Für beides braucht es solide Gartenhandschuhe. Ansonsten können die Stacheln der Rosen unangenehme Kratzer oder gar schmerzhafte Verletzungen hervorrufen. Auch die Unterarme sollten insbesondere bei einem Rückschnitt und während der Ernte mit widerstandsfähiger Kleidung bedeckt sein.

Häufig gestellte Fragen

Wann können Hagebutten geerntet werden?

Als optimaler Zeitraum für die Ernte der Hagebutte gelten die letzten Tage im September. Die Sammelfrüchte sollten ihre typische, intensive Färbung angenommen haben. Je nach Sorte kann diese unter anderem gelb, orange oder rot sein. Zudem sollte sich das Fruchtfleisch noch etwas fest anfühlen.

Sind Hagebutten gesund?

Verschiedene Vitamine und Mineralstoffe machen die Hagebutte zu einer wertvollen Ergänzung des Speiseplans. Insbesondere ihr Reichtum an Vitamin-C ist hier hervorzuheben. Dieses Vitamin stärkt das Immunsystem und kann helfen Erkältungen vorzubeugen. Auch für weitere Körperfunktionen ist es essentiell. So spielt es eine wichtige Rolle für ein gesundes Bindegewebe und wirkt oxidativem Stress entgegen, der Körperzellen schädigt und absterben lässt.

Wann können Hagebutten gepflanzt werden?

Im Herbst von Oktober bis November ist der optimale Zeitpunkt, um Hagebutten neu zu pflanzen. Zwar beginnt nun die Winterruhe, dennoch wird die Hagebutte unterirdisch viele neue Wurzeln bilden. Im folgenden Frühjahr ist die Pflanze am neuen Standort etabliert und bereit für eine neue Wachstumsperiode.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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