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Ist der Ginkgo winterhart?

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Ist der Ginkgo winterhart

Ist der Ginkgo winterhart? Diese Frage stellen sich viele Hobbygärtner. Die beständige Pflanze kann den mitteleuropäischen Winter durchaus überleben, wenn einige Kriterien berücksichtigt werden. Dazu gehören beispielsweise das Alter und die Abhärtung des Gewächses.

Ginkgo – ein Überlebenskünstler

Ginkgo ist ein Überlebenskünstler, der selbst nach Atombomben als erstes Lebewesen wieder auftrat und somit echte Widerstandskraft bewiesen hat. Aber ist er auch winterhart? Der folgende Ratgeber beantwortet diese und mehr Fragen.

Ginkgo im Haus überwintern

Ginkgo im Haus überwintern


In den ersten Jahren ist es ratsam, den Ginkgo im Haus zu überwintern. Denn junge Pflanzen sind noch nicht so widerstandsfähig, dass sie längeren Frost aushalten. Sie sollten daher im Kübel kultiviert und im Haus überwintert werden.

Der Aufwand für die Pflege ist dadurch zwar größer, der Erfolg bei der Kultur jedoch auch. Sobald der Baum eine entsprechende Größe erreicht hat, kann er ins Freiland gepflanzt und zunächst zusätzlich geschützt werden.

Bei der Überwinterung im Haus muss auf verschiedene Faktoren beachtet werden.

Zu diesen gehören unter anderem:

  • ausreichende Helligkeit
  • Düngung einstellen
  • frostfreier Raum
  • Substrat nicht vollständig austrocknen lassen
  • Temperaturen zwischen fünf und zehn Grad Celsius

Ein unbeheiztes aber gut isoliertes Treppenhaus, eine Garage oder ein heller Keller sind dafür ideal geeignet.

Was tun, wenn der Ginkgo im Winter austreibt?

Was tun, wenn der Ginkgo im Winter austreibt
Wenn der Ginkgo zu warm überwintert wird, kann er bereits im Winter erneut austreiben. Die Triebe sind dann in der Regel schwach und wachsen zwar lang, bleiben jedoch dünn und hell. Sie sind zudem anfälliger für Parasiten und Krankheiten.

Sobald derartige Triebe sichtbar sind, sollte daher die Temperatur kontrolliert und notfalls gesenkt werden.

Ginkgo – Ab wann ist er draußen zu überwintern?

Ginkgo - Ab wann ist er draußen zu überwintern
Spätestens, wenn der Ginkgo zu groß für die Kübelkultur wird oder das Pflanzgefäß enorme Ausmaße aufweisen müsste, ist eine Überwinterung im Haus nicht mehr einfach. Es bieten sich jedoch drei verschiedene Möglichkeiten.

Überwintern in der Gärtnerei

Wenn kein geeigneter Platz für die Überwinterung zur Verfügung steht, kann auch das Angebot mancher Gärtnereien und Baumschulen sinnvoll sein. Teilweise werden die Gewächse sogar abgeholt, sodass nur ein sehr geringer Aufwand entsteht.

Auspflanzen ins Freiland

Wird der Ginkgo etwa ab dem fünften Jahr ins Freiland gepflanzt, reicht ein leichter Schutz vollkommen aus. Das Pflanzen sollte im Frühjahr erfolgen, damit das Wachstum und der Wurzeln und für die Abhärtung des Gewächses ausreichend Zeit bleiben. Zudem empfiehlt sich eine Auflage aus Mulch oder Stroh, um die Wurzeln zu schützen.

Im Kübel draußen überwintern

Wenn ein rechtzeitiges Pflanzen nicht mehr stattfinden kann, kann ein älterer Ginkgo auch im Kübel draußen überwintert werden. Voraussetzung ist jedoch, dass das Pflanzgefäß entsprechend geschützt ist. Jute, Vlies und Styropor sowohl unter als auch um den Kübel sind sinnvoll.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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